Der Blaurote Steinsame, früher gegen Blasen- und Nierenleiden verwendet, ist eine krautige Pflanze, die leicht giftig ist und Pyrrolizidin-Alkaloide enthält. Er ist heute hauptsächlich als Zierpflanze und zur Förderung der Biodiversität geschätzt. 2000 wurde er zur Blume des Jahres gewählt, um auf ökologische Besonderheiten aufmerksam zu machen.
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Rainfarn-Phazelie / Bienenweide (Phacelia tanacetifolia)
Die Bienenweide, eine einjährige Pflanze, bietet Honig der antibakterielle, harntreibende und blutreinigende Wirkungen hat, wird jedoch nicht medizinisch genutzt. Sie fördert die Honigproduktion bis zu 500 kg pro Hektar und unterstützt die Biodiversität. Anfällig für Frost, ist sie in Mitteleuropa nicht winterhart und benötigt menschliche Pflege. Küchenverwendung wird nicht empfohlen.
Acker-Vergissmeinnicht (Myosotis arvensis)
Das Acker-Vergissmeinnicht ist eine einjährige bis zweijährige Pflanze mit entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften. Es wird zur Linderung von Lymphknotenschwellungen, Tuberkulose und Augenkrankheiten eingesetzt. Die Pflanze blüht von April bis Oktober und wird als Tee oder Lotion verwendet, jedoch ersetzt der Gebrauch keinen Arztbesuch bei ernsthaften Beschwerden.
Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis palustris)
Das Sumpf-Vergissmeinnicht ist eine krautige Pflanze mit entzündungshemmenden Eigenschaften, die bei Atemwegserkrankungen eingesetzt wird. Die Blätter und Blüten sind essbar und wachsen von Mai bis September in feuchten Gebieten. In hohen Dosen sollten sie jedoch wegen möglicher leberschädigender Inhaltsstoffe vorsichtig verwendet werden.
Beinwell, Wilder / Blaue Hundszunge (Andersonglossum virginianum (Cynoglossum virginianum))
Wilder Beinwell hat beruhigende und wundheilende Eigenschaften. Er wird bei juckender Haut, Verbrennungen und Atemwegsinfektionen eingesetzt. Die Pflanze wächst in Nordamerika und Teilen Europas, hat stachelige Nüsschen und ist zweijährig. Vorsicht: Hohe Dosen können Leberprobleme verursachen. Arztbesuch empfohlen bei ernsthaften Beschwerden.
Yerba Santa / Santakraut (Eriodictyon californicum)
Yerba Santa ist ein immergrüner Strauch mit schleimlösenden und fiebersenkenden Eigenschaften, der bei verschiedenen Erkrankungen wie Asthma und Arthritis eingesetzt wird. Die Blätter enthalten Flavonoide, sollten jedoch nicht von schwangeren oder stillenden Frauen konsumiert werden. Diese Pflanze ist zudem resistent gegen Feuer und wird zur Wiederbegrünung genutzt.
Ochsenzunge (Anchusa officinalis)
Die Ochsenzunge ist eine mehrjährige Pflanze mit herzstärkenden und harntreibenden Wirkungen. Sie wird als mildes Abführmittel und Stimmungsaufheller genutzt, jedoch ist Selbstanwendung nicht empfohlen. Giftig in hohen Dosen, enthält sie Pyrrolizidin-Alkaloide. Junge Blätter sind essbar, können aber gesundheitliche Risiken bergen.
Natternkopf, Gewöhnlicher (Echium vulgare)
Der Gewöhnliche Natternkopf ist eine zweijährige Pflanze, die harntreibend, entzündungshemmend und antirheumatisch wirkt. Er wird bei Husten, Fieber und Wundbehandlungen genutzt. Die Pflanze enthält giftige Bestandteile, aber beim Menschen ist kaum Vergiftungsgefahr gegeben. Ihre blauen Blüten sind essbar und werden in der Küche verwendet.
Hundszunge (Cynoglossum officinale)
Die Gewöhnliche Hundszunge ist eine giftige Pflanze mit narkotisierenden und schmerzlindernden Eigenschaften. Anwendungsgebiete sind begrenzt aufgrund ihrer Toxizität. Sie wächst in steinigen Orten und hat charakteristische dunkelviolette bis braun-rote Blüten. Die Pflanze, die im Gemüsegarten Schädlinge vertreibt, ist für Tiere gefährlich.
Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica)
Das Wald-Vergissmeinnicht ist eine bis zu 45 cm hohe Pflanze mit entzündungshemmenden Eigenschaften. Es wird zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, Husten, nervlicher Erschöpfung und mehr eingesetzt. Die Blüte erfolgt von Mai bis Juli. Der Tee wird aus den Blüten zubereitet. Die Pflanze ist schwach giftig, jedoch unbedenklich.