Die Zubereitung von aromatisiertem Knoblauchöl besteht aus der Kombination von Knoblauchzehen und Olivenöl, welche einige Tage ziehen muss, um die Aromen zu entfalten. Das fertige Öl kann zum Verfeinern von Gerichten verwendet werden und hat zusätzlich heilende Eigenschaften bei trockener Haut und Hämorrhoiden. Arztbesuch nicht ersetzen.
Autor-Archive:Daniela Scharrer (DaniSahne0504)
Knoblauchessig
Das Rezept beschreibt die Zubereitung von Knoblauchessig, indem eine gehackte Knoblauchzehe mit Obst- oder Weinessig für 2 bis 3 Wochen gezogen wird. Nach dem Abseihen und Abfüllen in eine dunkle Flasche kann der Essig zur Linderung von Hautbeschwerden, Gicht und Gelenkknirschen verwendet werden. Arztbesuch bei ernsthaften Beschwerden empfohlen.
Klettentinktur
Die Anleitung beschreibt die Herstellung einer Klettentinktur aus Klettenwurzel und -blättern. Diese werden zerstoßen, mit Weingeist vermischt und zwei Wochen lang an einem warmen Ort gelagert. Nach dem Filtrieren wird die Tinktur in einer dunklen Flasche aufbewahrt. Anwendung: 4-5 Tropfen täglich, Alkohol allerdings nicht für Kinder und Schwangere geeignet.
Klappertopf, Großer (Rhinanthus angustifolius)
Der Große Klappertopf ist eine einjährige, giftige Pflanze von 20 bis 60 cm Höhe, die auf nährstoffarmen Wiesen und in lichten Wäldern vorkommt. Verwendet wird sie bei Bindehautentzündungen, allerdings nicht zur Eigenanwendung. Die Blüten sind zygomorph und gelb mit einer violetten Oberlippe. Inhaltsstoffe sind Aucubin und Bitterstoffe.
Kirschstein-Likör
Der Kirschstein-Likör wird aus Kirschkernen, frischen Kirschblättern und Apfelbrand hergestellt. Eine Mischung wird 4 bis 5 Wochen erhitzt und geschüttelt, bevor die Flüssigkeit abgeseiht wird. Anschließend wird Zuckersirup hinzugefügt. Wichtig: Alkohol ist für Kinder, Jugendliche, Schwangere und Autofahrer ungeeignet.
Vogel-Kirsche, Kirschbaum, Süßkirsche (Prunus avium)
Die Vogelkirsche (Prunus avium) hat harntreibende, schleimlösende und blutreinigende Eigenschaften. Sie wird bei Husten, Prostatabeschwerden und Schmerzen eingesetzt. Ihre Blüten und Früchte sind aromatisch, während die Blätter und Rinde für Heilbäder verwendet werden. Die Pflanze hat eine bedeutende kulturelle Rolle und wurde 2010 zum Baum des Jahres gewählt.
Kermesbeere, Indische (Phytolacca esculenta)
Die Indische Kermesbeere ist eine hochgiftige Pflanze, die früher bei Rheuma und Gicht verwendet wurde. Heute wird sie homöopathisch gegen Gelenkrheumatismus, Brustdrüsenentzündung und Grippe eingesetzt. Die Pflanze ist in Südasien verbreitet und enthält schädliche Inhaltsstoffe, ist jedoch auch in der traditionellen chinesischen Medizin von Bedeutung.
Kermesbeere, Amerikanische (Phytolacca americana)
Die Amerikanische Kermesbeere ist eine giftige, mehrjährige Pflanze, die traditionell bei Rheuma und Gicht verwendet wurde. Sie enthält Saponine und Lektine, die beim Verzehr schwere Vergiftungen verursachen können. Die Pflanze hat medizinische Anwendungen, doch rohe Teile sind gefährlich. Die Wurzel wird intern zur Behandlung von Atemwegserkrankungen genutzt.
Katzenpfötchen (Antennaria dioica)
Das Gewöhnliche Katzenpfötchen ist eine geschützte, ausdauernde Pflanze, die in den Alpen und Mittelgebirgen wächst. Es hat erweichende, harntreibende und adstringierende Wirkungen und wird bei Bronchitis, Leberproblemen und Entzündungen angewendet. Die Pflanze ist gefährdet, überwiegend aufgrund von Bodeneutrophierung. Nur die rosafarbenen weiblichen Blüten werden gesammelt.
Katzenkralle (Uncaria tomentosa)
Die Katzenkralle ist eine tropische Kletterpflanze, die vielfältige gesundheitsfördernde Wirkungen besitzt, darunter antioxidativ, antibakteriell und schmerzlindernd. Sie wird zur Behandlung verschiedener Erkrankungen eingesetzt, jedoch gibt es Kontraindikationen bei bestimmten Gruppen. Nebenwirkungen sind möglich und ärztliche Konsultation wird empfohlen. Die Pflanze hat ein besonderes historisches Interesse durch Schamanenheilungen.