Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis)

Der Wiesen-Bocksbart ist eine einjährige Pflanze mit stoffwechselstärkenden, reinigenden und entschlackenden Eigenschaften. Sie wird zur Unterstützung von Niere, Leber und Verdauung eingesetzt und ist bei Husten und Hautproblemen hilfreich. Essbar sind die Blätter, Knospen und Wurzel. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis August.

Weißwurz, Vielblütige (Polygonatum multiflorum, Polygonatum-Arten)

Die Weißwurz ist eine giftige Pflanze mit entzündungshemmenden, schmerzstillenden und antibakteriellen Eigenschaften. Sie wird zur Behandlung von innerlichen Blutungen, Infektionen und verschiedenen Entzündungen eingesetzt. Die Pflanze sollte jedoch nicht während der Schwangerschaft oder Stillzeit verwendet werden und erfordert eine ärztliche Konsultation bei bestimmten gesundheitlichen Bedingungen.

Weinraute (Ruta graveolens)

Die Weinraute ist eine Heilpflanze mit verdauungsfördernden, harntreibenden und nervenstärkenden Eigenschaften. Sie wird bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt, darunter Krämpfe und Hautausschläge. Ihre Anwendung erfordert Vorsicht, insbesondere bei Schwangeren. In der Küche dient sie als Gewürz und hat historische Bedeutung in der Kräutermedizin.

Waldrebe (Clematis vitalba)

Schwach giftige Waldrebe wirkt hautwirksam und harntreibend. Sie wird in der Homöopathie bei Erkrankungen der Geschlechtsorgane, Rheuma und Hautentzündungen eingesetzt. Ihre Blätter enthalten Saponine und Alkaloide. Vorsicht ist geboten, da der Pflanzensaft Hautreizungen bewirken kann. Die Blütezeit ist von Juni bis September.

Waldlilie, Aufrechte (Trillium pendulum, Tr. erectum)

Trillium erectum, auch Waldlilie genannt, ist eine mehrjährige Pflanze, die für ihre zusammenziehenden, blutstillenden und antiseptischen Eigenschaften bekannt ist. Sie wird zur Behandlung von Blutungen, Menstruationsbeschwerden und Hautproblemen eingesetzt. Diese Pflanze stammt aus Nordamerika und ist selten in Gärtnereien. Schwangere sollten die Wurzel vermeiden.

Vogelmieren-Salbe

Die Anleitung beschreibt die Herstellung einer Vogelmieren-Salbe aus Vogelmieren-Öl oder Olivenöl und Bienenwachs. Die Vogelmiere wird zuvor gereinigt und dann mit dem erhitzen Öl und Bienenwachs gekocht, um ihre Wirkstoffe zu extrahieren. Die fertige Salbe kann bei Kinderekzemen und juckenden Ausschlägen angewendet werden.

Vogelmieren-Öl

Zutaten wie Vogelmiere und kalt gepresstes Olivenöl werden für die Herstellung von Kräuteröl verwendet. Die zerkleinerte Vogelmiere wird in ein Schraubglas gegeben, mit Öl übergossen und eine Woche dunkel gelagert. Das fertige Öl kann bei juckenden Hauterkrankungen eingesetzt werden, sollte jedoch nicht den Arztbesuch ersetzen.

Vogelmiere (Stellaria media)

Die Vogelmiere ist eine einjährige Pflanze mit zahlreichen gesundheitsfördernden Eigenschaften, darunter hustenstillend und schmerzlindernd. Sie wird zur Behandlung von Husten, Hautkrankheiten und rheumatischen Beschwerden verwendet. Ihre Blätter sind nährstoffreich, sollten jedoch nicht in großen Mengen unvorsichtig konsumiert werden. Tee daraus kann positive Effekte bei Wunden bieten.

Venushaar / Frauenhaarfarn (Adiantum capillus-veneris)

Die Pflanze Venushaar hat zahlreiche heilende Eigenschaften, darunter abschwellend, schleimlösend und schmerzlindernd. Sie wird bei Husten, Bronchitis, Menstruationsbeschwerden und Verdauungsstörungen eingesetzt. Die Wedel, die zwischen Juni und September gesammelt werden, können als Tee oder Sirup verwendet werden. Vorsicht beim Sammeln, da einige Farne giftig sind.

Türkenbund (Lilium martagon)

Der Türkenbund ist eine geschützte, ausdauernde Pflanze zwischen 30 und 150 Zentimetern Höhe. Er hat eine goldgelbe Zwiebel mit schleimlösenden, harntreibenden und schmerzlindernden Eigenschaften. Verwendet wird er bei ausbleibender Menstruation, Herzbeschwerden und Verbrennungen. Die Pflanze blüht zwischen Juni und August und hat elf bis sechzehn duftende, turbanförmige Blüten.