Schlingknöterich (Fallopia baldschuanica Syn. Fallopia aubertii)

auch Schlingknöterich oder Architektentrost

Wirkung:

Anwendungsbereiche:

nicht bekannt

Verwendete Pflanzenteile:

Sammelzeit:

Zu finden:

ursprünglich aus Asien. Wird als Fassadenbegrünung verwendet oder findet man verwildert an Autobahnen.

Inhaltsstoffe:

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Sonstiges:

Der Schlingknöterich ist eine winterharte, laubabwerfende Kletterpflanze, die bis zu einigen Metern hoch wachsen kann. Ihre Sprossachsen sind kahl, und die Wurzeln reichen bis zu 2 Meter tief. Die wechselständigen, gestielten Laubblätter sind bis 10 Zentimeter lang, oft herz- bis ei- oder pfeilförmig und variieren in ihrer Randgestaltung. Während der Blütezeit von Juni bis Oktober erscheinen zahlreiche grünlich-weiße bis gelblich-rosafarbene, zwittrige Blüten in kleinen Gruppen. Die Blüten haben eine einfache Hülle, wobei die Tepalen geflügelt sind. Der Fruchtknoten ist oberständig und trägt kleine, geflügelte Achänen im verkehrt-eiförmigen Perianth.

Den Schlingknöterich kann man mit Kletterhilfen als Fassadenbegrünung verwenden, da er sich hervorragend an Wänden und Gitteranlagen entlangwindet und so eine üppige, grüne Oberfläche schafft. Diese Pflanze ist besonders beliebt, weil sie schnell wächst und nicht nur ästhetisch ansprechend ist, sondern auch zur Verbesserung des Raumklimas beiträgt. Mit seinen attraktiven Blättern und den blühenden Trieben kann der Schlingknöterich nicht nur das Erscheinungsbild eines Gebäudes verschönern, sondern auch einen wichtigen Lebensraum für verschiedene Insekten bieten. Problem ist aber das er sehr invasiv ist und so auch heimische Pflanzen verdrängt. Außerdem kann er auf andere Gebäude übergehen, Dachrinnen und Bäume umschlingen und sie dadurch schädigen.

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