auch Berg-Sandrapunzel, Sandknöpfchen, Bergnelke oder Schaf-Skabiose
Wirkung:
–
Anwendungsbereiche:
keine Anwendung bekannt
Verwendete Pflanzenteile:
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Sammelzeit:
–
Zu finden:
in Europa und das nordwestliche Afrika. Es wächst auf Sand-Magerrasen, an kalkarmen felsigen Stellen oder auf Brachflächen. Das Berg-Sandglöckchen ist gefährdet.
Inhaltsstoffe:
nicht bekannt
Sonstiges:
Das Berg-Sandglöckchen ist eine einjährig-überwinternde oder zweijährige krautige Pflanze, die Höhen von 20 bis 60 cm erreicht. Sie hat ein tiefreichendes Wurzelsystem und bildet keine Ausläufer. Der Stängel ist reich verzweigt und kann niederliegend oder aufrecht sein. Die Laubblätter sind länglich bis lanzettlich mit wellig-krausem Rand. Der körbchenförmige Blütenstand hat einen Durchmesser von 1,5 bis 2,5 cm und enthält zwittrige Blüten mit einer doppelten Blütenhülle. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis August, und es werden runde, fünfkantige Kapselfrüchte mit kleinen, fast eiförmigen Samen gebildet.
Das Berg-Sandglöckchen wird hauptsächlich in Gärten verwendet, vor allem in Steingärten. Die blau-lila Blütenbälle können zudem als Schnittblumen verwendet werden.
1990 wurde das Berg-Sandglöckchen zur Blume des Jahres ausgewählt, was seine Bedeutung und den hohen ökologischen Wert dieser seltenen Pflanze unterstrich. Diese wunderschöne Blume, die in den alpine Regionen heimisch ist, erfreut sich nicht nur wegen ihrer zarten, glockenförmigen Blüten großer Beliebtheit, sondern spielt auch eine wichtige Rolle im Ökosystem, indem sie zahlreiche Bestäuber anzieht und zur Erhaltung der Biodiversität beiträgt. Indem sie als Symbol für die Schönheit und Zerbrechlichkeit unserer Natur dient, erinnert das Berg-Sandglöckchen uns daran, die natürlichen Lebensräume zu schützen und zu bewahren.
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