Strauch-Brandkraut (Phlomis fruticosa)

Wirkung:

neuroprotektiv

Anwendungsbereiche:

wird selten in der Volksmedizin verwendet. Wunden, Bronchitis und Erkältungen

Verwendete Pflanzenteile:

Sammelzeit:

Zu finden:

auf felsigen Untergrund wie Berghänge

Inhaltsstoffe:

Flavonoide, Phenolsäuren und essentielle Öle

Sonstiges:

Das Strauchige Brandkraut ist ein immergrüner Strauch, der bis zu 200 Zentimeter hoch wird. Es hat graue Zweige und die Blätter sind gegenständig angeordnet, besitzen kurze Blattstiele und sind 3 bis 9 Zentimeter lang. Die unteren Blätter sind elliptisch oder lanzettlich und am Grund gestutzer oder keilig. Die Oberseite der Blätter ist runzelig und mit kurzen Sternhaaren bedeckt, während die Unterseite filzig ist. Es gibt ein bis zwei Scheinquirle und die Brakteolen sind 3 bis 7 Millimeter breit. Die Blütenkrone ist gelb, und die Blütezeit ist von Juni bis Juli.

Die Strauch-Brandkraut Blätter eignen sich nicht für den Verzehr, da sie sehr filzig sind und eine unangenehme Textur aufweisen, die den Genuss beeinträchtigen kann. Für Tee eignen sie sich schon eher, denn durch das Aufbrühen der Blätter werden die ätherischen Öle und aktiven Inhaltsstoffe freigesetzt, die ein angenehmes Aroma entfalten.

Die Stiele des Strauch-Brandkraut wurden damals als Docht in Lampen verwendet, da sie eine hervorragende Brennqualität und eine lange Lebensdauer aufweisen. Diese Eigenschaften machten sie zu einem beliebten Material für die Beleuchtung in Haushalten und bei festlichen Anlässen. Zum Räuchern kann die ganze Pflanze genutzt werden, denn ihre ätherischen Öle entwickeln beim Verbrennen einen angenehmen, aromatischen Duft, der sowohl beruhigend als auch reinigend wirkt. Die Verwendung von Brandkraut in verschiedenen kulturellen Traditionen ist weit verbreitet, und viele Menschen schätzen die spirituellen und gesundheitlichen Vorteile, die mit dem Räuchern dieser vielseitigen Pflanze verbunden sind.

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Bild: Wikipedia, Stan Shebs, CC BY-SA 3.0

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