Mauerlattich (Mycelis muralis)

Wirkung:

keine bekannt

Anwendungsbereiche:

keine bekannt

Verwendete Pflanzenteile:

Blüten, Blätter

Sammelzeit:

ca. Juli bis August

Zu finden:

im Halbschatten an Wegrändern, in Wäldern und Gebüschen

Inhaltsstoffe:

Gerbstoffe, Bitterstoffe, Mineralstoffe

Sonstiges:

Der Mauerlattich ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die 25 bis 90 Zentimeter hoch wird. Der aufrechte, grüne Stängel ist kahl und verzweigt sich oben. Die wechselständigen Laubblätter sind fiederteilig, mit gestielten unteren Blättern und herzförmigen, stängelumfassenden oberen Blättern. Die mittleren und oberen Blätter sind fiederspaltig mit gezähnten Lappen und einem größeren, dreieckigen Endabschnitt. Die Blütezeit reicht von Juli bis September. Die kleinen, körbchenförmigen Teilblütenstände bestehen meist aus fünf gelben Zungenblüten. Die Hülle ist schmal und 7 bis 10 Millimeter lang, die äußeren Hüllblätter sind klein und abstehend, während die inneren lineal sind. Die schwarzbraune Achäne ist kurz geschnäbelt und hat einen 3 bis 4 Millimeter langen Schnabel. Der Pappus besteht aus langen Haaren, umgeben von kurzen Borsten.

In der Küche können die Blütenknospen in Essig und Öl eingelegt werden. Die aufgeblühten Blüten können als essbare Dekoration in Salaten und deftigen Speisen verwendet werden. Auch die Blätter können an Salaten oder verschiedene Wildgemüsegerichte gegeben werden. Sie haben einen bitter-herben Geschmack und passen eher zu deftigen Sachen.

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