Wirkung:
antibiotisch, verdauungsfördernd, blutreinigend, immunstärkend
Anwendungsbereiche:
beeinflusst den Blutdruck, Beschwerden der Atemwege, des Magen-Darm-Trakts, der Leber, der Harnwege, regt den Stoffwechsel an, chronische Hauterkrankungen, lindert Juckreiz, Neurodermitis, Verbrennungen
Verwendete Pflanzenteile:
das frische und getrocknete Kraut während der Blütezeit
Sammelzeit:
ca. Februar bis September
Zu finden:
Auf Unkrautfluren, vor allem gehackte Äcker, Weinberge und Gärten, auch Getreidefelder und Wege.
Inhaltsstoffe:
Iridoide – Aucobin, ätherisches Öl, Harze, Kaffeesäurederivate, Milchsäure, Gerb- und Bitterstoffe, Saponine
Sonstiges:
Der Persische Ehrenpreis ist eine einjährige oder einjährig überwinternde krautige Pflanze, die kräftig wächst, aber nicht am Stängel wurzelt. Die Stängel sind 10 bis 40 Zentimeter lang. Im unteren Bereich sind die Laubblätter gegenständig und im oberen wechselständig. Die Blätter sind grob gekerbt, herzförmig und stark netznervig. Die Blüten stehen einzeln in den Blattachseln und die Tragblätter sind kleiner als die unteren Stängelblätter. Die Blütenstiele sind lang, die zwittrigen Blüten haben einen Durchmesser von 8 bis 10 Millimetern und sind schwach zygomorph mit doppelter Blütenhülle. Der Kelchzipfel ist ei-lanzettlich, die Krone ist himmelblau mit gelbweißem Schlund und 8 bis 12 Millimeter breit. Die mehrsamigen Kapselfrüchte stehen lang gestielt vom Stängel ab und sind sehr auffällig.
Die Blüten fallen schnell ab bei Berührung.
In der Küche kann man vom Persischen Ehrenpreis die zarten Blätter und Triebspitzen in einem mildem Tee frisch oder getrocknet verwenden. Man kann sie aber auch für Salate, Suppen, Eierspeisen, Eintöpfe und Kräuteraufstriche nutzen. Auch die Blüten können als essbare Dekoration dienen. Die Pflanze schmeckt herb-aromatisch, leicht scharf.
Damals nannte man sie auch „Allerweltsheil“.
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