Fetthenne, Große (Hylotelephium telephium, syn. Sedum telephium)

Schwach giftig

Wirkung:

zusammenziehend, wundheilend

Anwendungsbereiche:

Wunden, bei Insektenstichen, nach Sonnenbrand, Verbrennungen, wirkt unterstützend bei Krebserkrankungen, Durchfall, Furunkel, Karbunkel

Verwendete Pflanzenteile:

Blätter

Sammelzeit:

Sommer

Zu finden:

Auf trockenen Hügeln, Schotter- und Geröllflächen und trockenen Wegrändern.

Inhaltsstoffe:

Piperidinalkaloide, Vitamine, Mineralstoffe

Sonstiges:

Die Große Fetthenne ist eine sukkulente, ausdauernde Pflanze, die 25 bis 50 cm hoch wird. Sie hat einen aufrechten, kahlen Stängel und dicke, rübenförmige Rhizome. Die Laubblätter sind länglich-eiförmig und ungleich gezähnt. Von Juli bis September erscheinen grünlich bis gelbe oder purpurne Blüten. Im Herbst sterben die oberirdischen Teile der Pflanze ab, aber die Wurzel und Überwinterungsknospen überstehen den Winter und treiben im Frühjahr schnell aus.

Wenn eine Frau die Blätter nach Johannis ins Haus gebracht hat, war sie eine Hexe. Für viele war Fetthenne eine Orakelpflanze der eigenen Gesundheit.

Fetthenne ist auch als Mauerpfeffer bekannt und wird oft als Gartenpflanze gezogen.

In der Küche können die Blättchen im Salat verwendet werden.

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