Wirkung:
antioxidativ, leberschützend, leberstärkend, entgiftend, galleheilend, durchblutend, zuckersenkend, verdauungsfördernd, appetitanregend, magenstärkend, antiseptisch, blutfettsenkend, stoffwechselstimulierend
Anwendungsbereiche:
Achselschweiß, Aphrodisiakum, reinigt Niere, Galle und Leber, regeneriert Leberzellen, regt den Stoffwechsel der Leber an, senkt das Cholesterin, regt die Verdauung an, schützt vor Strahlung, fördert den Gallenfluss, wirkt sich auf den Blutzuckerspiegel aus, fördert die Fettverdauung, fördert die Durchblutung und Entgiftung des Körpers, zur Vorbeugung gegen Arteriosklerose, Verdauungsstörungen
Verwendete Pflanzenteile:
frische Pflanze, Blattrosettenblätter, Wurzel
Sammelzeit:
Sommer bis Herbst
Zu finden:
Die Artischocke stammt ursprünglich wahrscheinlich aus Äthiopien. Bei uns findet man sie in den Einkaufsläden.
Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe (Sesquiterpenlactone), Schleimstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, Cynarin, Karotin, Folsäure, Vitamin C und E, Inulin, Mineralstoffe, Natrium
Sonstiges:
☕ Tee: 1 Teelöffel Artischockenblätter mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen und für 10 Minuten ziehen lassen. Dann abseihen und trinken.
Der Artischockenwurzeltee wird mit kaltem Wasser zugestellt und dann auch für 10 Minuten ziehen gelassen. Beide Teearten sollten möglichst heiß getrunken werden und können mit 1 Teelöffel Zitronensaft oder etwas Honig verfeinert werden.
Die Artischocke ähnelt ihren wilden Vorfahren, Cynara cardunculus. Sie ist eine ausdauernde Pflanze: Nach der Bildung einer Blattrosette im Herbst des ersten Jahres wachsen in etwa fünf Jahren 0,5 bis 2 Meter hohe Stängel mit Blütenständen. Die Laubblätter sind bis zu 80 cm lang und 40 cm breit; ihre Unterseite ist behaart. Die Blütenstände werden geerntet und sind größer als bei wilden Formen, was mehrere Ernten im Jahr ermöglicht. Der Blütenstandsboden ist fleischig, und die Hüllblätter sind bei kultivierten Arten kaum dornig. Werden die Blütenstände nicht geerntet, entstehen violette Röhrenblüten. Es bilden sich 2 bis 8 Millimeter lange Achänen mit einem Pappus aus langen, federigen Borsten.
🛑 Achtung: Der Saft aus der Pflanze oder andere Aufbereitungen sollen nicht bei einer Korbblütlerallergie und nicht bei Verschluss der Gallenwege angewendet werden, da eine Gallenkolik ausgelöst werden kann – er wirkt aber vorbeugend gegen Gallensteine. Bei Schwangeren und Kindern bis zu 12 Jahren ist ebenfalls Vorsicht geboten – sicherheitshalber beim Arzt rückfragen. Menschen mit Reizdarm, die diätetisch behandelt werden, sollten zu Beginn Artischocken sowie Erbsen, Bohnen, Zwiebeln, Lauch, Kohlsorten und Pilze meiden. Diese Lebensmittel enthalten schwer verdauliche Kohlenhydrate, die Blähungen verursachen können.
Die Artischocke reinigt düstere Gedanken und schützt vor negativen Beeinflussungen und sie stellt den Kontakt zu den hellen, lichten, unsichtbaren Welten her. Die Essenz aus der frischen Pflanze hilft Kindern und Erwachsene, neue Situationen besser zu überstehen. Sie gehört zu den starken Lichtpflanzen, ist eine Meisterpflanze und ist eine Bindeglied zwischen dem erdgebundenen Menschen und den höheren Sphären.
Die getrockneten Pflanzenteile kann man gut verräuchern, sie vertreibt negative Energien.
In der Küche sollte man die Artischocke mit Blätter und Stängel kochen. Die Blätter und Stängel sind zwar nicht genießbar, aber das Kochwasser kann weiter verwendet werden. Man kann es über den Tag verteilt trinken und hat dadurch 3-mal so viele Heilstoffe.
Die ganzen Blütenköpfe werden gebraten, gekocht oder frittiert, wobei jede Zubereitungsart ihre eigenen, unverwechselbaren Aromen zur Geltung bringt. Der feine Geschmack der ungewürzten gekochten Artischocke ähnelt dem des Eiweißes eines Spiegeleis, was sie zu einer perfekten Beilage zu zahlreichen Gerichten macht. Artischockenböden werden eingelegt und sind unter anderem ein verbreiteter Pizzabelag, da sie mit ihrem delikaten Geschmack und der knackigen Konsistenz die Vielfalt der Pizza hervorragend ergänzen. Artischockenherzen werden frisch gekocht sowie in Dosen oder konserviert angeboten, was sie in der Küche äußerst vielseitig einsetzbar macht. In Öl mit Kräutern eingelegt gelten sie als beliebte Komponente mediterraner Antipastiplatten, oft kombiniert mit anderen köstlichen Zutaten wie Oliven, getrockneten Tomaten und verschiedenen Käsesorten, um ein elegantes und schmackhaftes Vorspeisenarrangement zu schaffen.
Die Artischocke wird in einem Topf mit Salzwasser und einen Spritzer Zitronensaft gegart. Vorher wird der Stiel entfernt. Nach ca. 20 bis 45 Minuten nimmt man die Pflanze aus den Topf (Vorsicht heiß), lässt sie abtropfen im Sieb zum Beispiel oder mit einem Küchentuch und legt sie auf dem Teller. Dann entfernt man die Blätter und löst oben den Heuboden ab. Nun isst man das Artischockenherz – Das Innere und kann dies mit einer Soße oder mit einem Dipp essen.
Artischocke ist eine Einschleuserpflanze für Natrium.
Artischocken enthalten je 100 Gramm:
| Kohlenhydrate | 10,5 g |
| davon Zucker | 0,99 g |
| Fett | 0,15 g |
| Eiweiß | 3,27 g |
| Balaststoffe | 5,4 g |
Die Artischocke ist reich an Vitaminen. Sie enthält vor allem größere Mengen an Vitamin B9, C und K, es kommen jedoch auch weitere B-Vitamine in nennenswerten Mengen vor.
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