Blutwurz, Kanadische (Sanguinaria canadensis)

Die kanadische Blutwurz ist eine giftige Wildblume mit entzündungshemmenden, antibakteriellen und schmerzlindernden Wirkungen. Trotz ihrer medizinischen Anwendungen ist von einer Selbstanwendung abzuraten, da sie tödliche Nebenwirkungen verursachen kann. Die Pflanze wird vor allem zur Herstellung einer Salbe genutzt, die auf geschädigte Haut aufgetragen wird.

Buchweizen, Kalifornischer (Eriogonum fasciculatum)

Der Kalifornische Buchweizen ist ein entzündungshemmender Strauch, der in Amerika wächst und bei verschiedenen Beschwerden wie Erkältungen und Zahnfleischentzündungen hilft. Aus den Samen, Blättern, Blüten und Wurzeln lassen sich Tees zubereiten. Die Samen können roh verzehrt oder zu Mehl verarbeitet werden. Arztbesuch bei ernsthaften Beschwerden empfohlen.

Indianertabak / Lobelienkraut / Aufgeblasene Lobelie (Lobelia inflata)

Der Indianertabak hat schmerzstillende, nervenstärkende und krampflösende Wirkungen, wird jedoch vor Selbstanwendung gewarnt. Er hilft bei Krankheiten wie Asthma und Arthritis, enthält aber giftige Substanzen wie Lobelin. Die Pflanze wächst an der Nordostküste Nordamerikas und benötigt ärztlichen Rat bei Einnahme. Besuche beim Arzt sind unerlässlich.

Germer, Grüner / Amerikanischer Nieswurz (Veratrum viride)

Der Grüne Germer ist ein sehr giftiges Kraut, das fiebersenkend und schmerzlindernd wirkt. Selbstanwendung ist gefährlich und kann zu schweren gesundheitlichen Problemen führen. Die Pflanze kann in feuchten, offenen Landschaften gefunden werden. Ihre Inhaltsstoffe umfassen Chelidonsäure und Alkaloide. Bei ernsten Beschwerden ist ärztlicher Rat unerlässlich.

Haselwurz, Geschwänzte (Asarum caudatum)

Die Geschwänzte Haselwurz ist ein leicht giftiges Kraut mit beruhigenden und entzündungshemmenden Eigenschaften. Sie wird gegen Erkältungen und Verdauungsstörungen eingesetzt, jedoch sollte Selbstanwendung vermieden werden. Teile der Pflanze enthalten Aristolochiasäure, die gesundheitsschädlich sein kann. Vorsicht ist geboten, insbesondere bei Allergien und während der Schwangerschaft.

Garten-Fuchsschwanz (Amaranthus caudatus)

Der Garten-Fuchsschwanz ist eine einjährige Pflanze, die anti-diabetische und harntreibende Wirkungen hat. Sie reguliert den Blutzucker, senkt Cholesterin und wird in der Küche verwendet. Die Pflanze wächst in sonnigen Regionen und ist von Juli bis September verfügbar. Personen mit bestimmten Erkrankungen sollten sie meiden.

Falsches Einhorn (Chamaelirium luteum)

Falsches Einhorn ist eine Pflanze mit stimulierenden, regulierenden und harntreibenden Eigenschaften, die zur Regulierung des Fortpflanzungssystems bei Frauen und Männern eingesetzt wird. Sie ist vom Aussterben bedroht und wächst in feuchten Wiesen Nordamerikas. Eine Überdosierung kann zu gesundheitlichen Risiken führen, weshalb eine empfohlene Dosis eingehalten werden sollte.

Rebhuhnbeere (Mitchella repens)

Die Rebhuhnbeere ist ein immergrüner Strauch mit schmerzlindernden, entwässernden und schweißtreibenden Eigenschaften. Sie wird zur Linderung von Menstruationsbeschwerden und zur Unterstützung der Geburt verwendet. Die Blätter und Beeren sind essbar, jedoch geschmacklich eher neutral. Tee aus Blättern beschleunigt die Geburt, sollte aber nicht zu früh konsumiert werden.

Duftsiegel (Maianthemum racemosum, (Smilacina racemosa))

Die Pflanze Duftsiegel wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd und wird zur Behandlung von Halsentzündungen, Menstruationsbeschwerden, Magenschmerzen und Hautwunden eingesetzt. Sie wächst in feuchten Wäldern Nordamerikas und hat essbare, aber bitter werdende junge Triebe. Falsche Identifikation mit giftigen Arten ist möglich, daher ist Vorsicht geboten.