Purpur-Sonnenhut / Roter Sonnenhut (Echinacea purpurea)

Wirkung:

antimikrobiell, entzündungshemmend, aktivierend, Immunsystem anregend, schmerzstillend, antibiotisch, antifungal, phagozytosestimulierend, antiviral, antibakteriell, kortisonähnlich, adaptogen, antiseptisch, reinigend, verdauungsfördernd, sialagog

Anwendungsbereiche:

zur Unterstützung bei Erkältungskrankheiten, Schnupfen, Husten, Bronchitis, Fieber, Hautkrankheiten, Akne, schlecht heilende Wunden, Verletzungen, Verbrennungen, regt das Immunsystem an, Bisse und Stiche aller Arten von Insekten, Harnwegsinfektionen, Entzündungen der Mundhöhle und des Rachens, zur Stärkung der Widerstandskraft gegen Infektionen

Verwendete Pflanzenteile:

Wurzel, Presssaft

Sammelzeit:

Herbst

Zu finden:

stammt ursprünglich aus Amerika und ist bei uns ein Neophyt. Ist bei uns hautsächlich als Zierpflanze in Parks und Gärten zu finden.

Inhaltsstoffe:

Ätherisches Öl, Flavonoide – Rutosid (Rudin), Kämpferolderivate, Quercetinderivate; Polysacchaaride, Kaffeesäurederivate

Sonstiges:

Der Rote Sonnenhut ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Höhen von 50 bis 120 cm erreicht und Faserwurzeln bildet. Ihre vegetativen Teile sind oft behaart oder kahl, die Stängel sind bräunlich-grün. Die Laubblätter sind wechselständig, mit einem Blattstiel von 0 bis 25 cm und einer meist eiförmigen bis schmal-lanzettlichen Blattspreite. Die Blütezeit erstreckt sich in Nordamerika vom späten Frühling bis Sommer, in Europa von Mai bis Oktober. Der Blütenstand ist körbchenförmig und hat haltbare Hüllblätter. Ein Blütenstand enthält Zungen- und Röhrenblüten mit unterschiedlichen Merkmalen, während die Achänen grau-weiß und meist kahl sind.

🛑 Kann bei zu hoher Dosierung zu Übelkeit und Erbrechen, sowie zu Fieber führen. Vorsicht bei Allergie gegen Korbblütlern. Sonnenhut sollte nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, er verursacht Verdauungsstörungen. Menschen mit einer Autoimmunerkrankung sollten diese Pflanze nicht innerlich anwenden, da er ein Immunsystem-Verstärker ist und zu einem Schub führen kann. Eine Daueranwendung von Echinacea-Präparaten schwächt aber das körpereigene Immunsystem.

Von den Echinacea-Arten können der Purpurne Sonnenhut, der Blaser Sonnenhut (Echinacea pallida) und der Schmalblättrige Sonnenhut (Echinacea angustifolia) verwendet werden. Diese Pflanzen sind nicht nur schön anzusehen, sondern bieten auch eine Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen, die seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin geschätzt werden. Alle drei nehmen sich in den Anwendungsgebieten nicht viel; sie sind bekannt für ihre immunstärkenden Eigenschaften und können bei der Unterstützung des Körpers in der Erkältungs- und Grippesaison hilfreich sein. Darüber hinaus finden sie Anwendung in Tees, Tinkturen und ätherischen Ölen, die zur Linderung von Atemwegserkrankungen und zur allgemeinen Stärkung der Abwehrkräfte beitragen. Ein paar Rezepte habe ich für den Sonnenhut in meinem Blog.

Sonnenhut ist eine Indianerpflanze und spielt im Frühlings- und Totenkult eine wichtige Rolle.

Nach Beobachtungen sollen Elche, wenn sie krank oder verwundet sind, die Pflanzenwurzel verspeisen, um ihren Nährstoffbedarf zu decken und möglicherweise ihre Heilung zu unterstützen. Diese spezielle Nahrung könnte ihnen helfen, die notwendigen Mineralien und Vitamine zu bekommen, die sie benötigen, um ihre Kräfte zu regenerieren. Es ist faszinierend zu beobachten, wie die Natur es diesen majestätischen Tieren ermöglicht, durch ihren eigenen Instinkt die geeigneten Ressourcen für ihre Gesundheit zu finden.

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