Wirkung:
verdauungsfördernd, blutreinigend, schmerzlindernd, entzündungshemmend
Anwendungsbereiche:
Rheuma, leichte Schmerzen, Erkältungen, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Magenverstimmungen, Hautprobleme, leichte Ekzeme, Ausschlag, Wunden
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten, Blätter, Samen
Sammelzeit:
März bis Juni, aber auch im Winter
Zu finden:
in Unkrautgesellschaften, im Garten, Weinbergen, in Parkanlagen, an offenen Roderalstellen und lückigen Wegrainen.
Inhaltsstoffe:
Senfölglycoside, Vitamin C, Mineralstoffe und Bitterstoffe
Sonstiges:
Das Behaarte Schaumkraut ist eine meist einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 7 bis 30 Zentimetern erreicht. Der aufrechte Stängel hat viele Verzweigungen und ist meist kahl, mit einer grundständigen Blattrosette und zwei bis vier Stängelblättern. Die Laubblätter sind wechselständig am Stängel angeordnet und bestehen aus einem Blattstiel und einer Blattspreite. Die Blattspreite hat ein bis vier Fiederpaare und die unteren Blätter besitzen eher runde Fiedern. Die Blattunterseite und die Blattspindel sind leicht behaart. Der Blütenstand ist anfangs schirmtraubig und später traubig, mit lockeren Blüten. Die jungen Schoten überragen die Blüten, die vierzählig sind und eine doppelter Blütenhülle haben. Die vier Kelchblätter sind schmal-elliptisch und grünlich-violett. Die vier weißen Kronblätter sind schmal-keilförmig. Die Blüten haben normalerweise vier Staubblätter, und die Schoten stehen aufrecht, oft leicht abgewinkelt, und sind 12 bis 25 Millimeter lang sowie 0,8 bis 1,2 Millimeter breit.
In der Küche kann das Gartenschaumkraut an Salaten gegeben werden. Es hat einen leicht scharf-bitteren Geschmack und es können die Blüten, Blätter und Samen roh oder gekocht gegessen werden.
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