Ostara – Frühlingstagundnachtgleiche ist eine von acht Jahreskreisfesten der Wicca und wird zwischen dem 20.03. und 23.03. gefeiert. Dieses Fest markiert den Beginn des Frühlings, wenn Tag und Nacht gleich lang sind, symbolisiert den Neubeginn und die Wiedergeburt der Natur. Dieses alte heidnische Fest ist eng mit der germanischen Göttin Eostre verbunden, die mit Morgendämmerung, Fruchtbarkeit und dem Erwachen der Natur in Verbindung gebracht wird. Viele Wicca-Gemeinschaften nutzen diese Zeit, um Rituale zur Feier des Wachstums und der Fruchtbarkeit durchzuführen. Ostara ist auch eine Gelegenheit, Dankbarkeit für die kommenden Ernten zu zeigen und sich mit der wiedererwachenden Lebensenergie zu verbinden, die die Welt um uns herum durchdringt.
Mit dem Neuanfang steht auch der Frühjahresputz ins Haus, die Fastenkuren zur Reinigung und Entschlackung des Körpers, die Tradition des Ostereieranmalens wo dann für die Kinder der Osterhase kommt, Osterfeuer und für das Christentum, Karfreitag wird des Todes Jesu am Kreuz gedacht und Ostersonntag wird schließlich die Auferweckung Jesu Christi von den Toten gefeiert.
Ostara ist der offizielle Beginn des Frühlings und der genaue Zeitpunkt des Gleichgewichts zwischen Licht und Dunkelheit. Die länger werdenden Tage sind ein Symbol für den Übergang Gottes von der Kindheit zur Reife. Die Temperaturen werden wärmer, die Knospen beginnen zu blühen, immer mehr Pflanzen fangen an zu wachsen und zeigen ihre wundervolle Schönheit. Die Welt wird einfach immer grüner und der Winter, die kalte Jahreszeit ist vorbei. Man merkt auch, dass immer mehr Menschen sich wieder nach draußen begeben und zum Beispiel einen Spaziergang machen, wenn die Sonne sie auf der Nase kitzelt.
Ein paar Tipps wie man Ostara in der Wicca umsetzen kann:
- Einen Altar errichten: Mit Frühlingssymbolen wie Blumen und Hasen, bemalte Eier und grüne oder pastelfarbene Kerzen schmücken. Kristalle: Amethyst, Rosenquarz und Citrin.
- Samen pflanzen: Symbolisiert Neuanfänge und Absichten für die kommende Jahreszeit.
- Reflexion und Meditation: Konzentration auf das Gleichgewicht im eigenen Leben und auf Bereiche, die einer Erneuerung bedürfen. Diese Gedanken können in ein Tagebuch geschrieben oder laut geteilt werden.
- Opfergaben: Opfergaben wie Samen, Blumen oder Wasser auf den Altar legen, um die Gottheiten und Geister des Frühlings zu ehren.
Zu den Symbolen von Ostara gehören Eier, Hasen und Blumen, die alle Fruchtbarkeit, neues Leben und das Erwachen der Natur darstellen. Diese Symbole werden oft in Ritualen und Dekorationen integriert, um die Energie der Jahreszeit zu feiern.
Reinigungsritual
Raum reinigen: Mit Salbei, Räucherwerk oder ätherischen Ölen negative Energie vertreiben.
Erdung und Zentrierung
Barfuß stehen: Auf der Erde stehen, tief einatmen und sich vorstellen, dass Wurzeln aus den Füßen wachsen und sich mit der Erde verbinden.
Beschwören
Frühlingsgeister rufen: Die Energien von Ostara und die Frühlingsgeister einladen. Zum Beispiel: „Ich rufe die Energien von Ostara und die Geister des Frühlings, um mich in diesem heiligen Raum zu begleiten.“
Saatgut pflanzen
Samen pflanzen: Während des Pflanzens auf die eigenen Wünsche und Absichten konzentrieren. Zum Beispiel: „Während diese Samen wachsen, wachsen auch meine Absichten und Träume.“
Dankbarkeit
Dankbarkeit ausdrücken: Für die Geschenke des Frühlings und die Chance auf Neuanfänge danken.