Drachenwurz / Schlangenwurz (Calla palustris)

Giftig

Wirkung:

giftig, reizend

Anwendungsbereiche:

Verwendete Pflanzenteile:

Sammelzeit:

Zu finden:

Steht unter Naturschutz! Teichufer, Sumpfwälder, auf nassen, zeitweise überschwemmten Torfschlammböden.

Inhaltsstoffe:

Scharfstoffe, Oxalsäure, Aroin

Sonstiges:

Drachenwurz ist eine kräftig grüne Sumpfpflanze, die bis zu 50 Zentimeter hoch wird. Sie hat ein weit kriechendes, grünes Rhizom mit einem Durchmesser von meist ein bis zwei Zentimetern. Am Stängel befinden sich wenige, dicht stehende Laubblätter und Cataphylle, die etwa 10 Zentimeter lang sind. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattscheide, Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattform ist eiförmig bis herzförmig, und die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Der Blütenstand ist grün, aufrecht und hat eine Länge von 15 bis 30 Zentimetern. Die Spatha, die den Kolben umgibt, ist meist drei bis sechs Zentimeter lang und hat eine elliptische Form. Der Kolben ist gelb, 1,5 bis drei Zentimeter lang und mit Blüten besetzt. Die meist zwittrigen Blüten sind klein und enthalten Staubblätter. Bei Reife färben sich die Beeren rot und enthalten meist vier bis neun längliche Samen.

🛑 Alle Teile der Drachenwurz sind giftig, besonders die Blätter und die Beeren. Bei Aufnahme größerer Mengen der Pflanze kommt es zu Durchfall, Herzanfällen und Lähmung des Zentralen Nervensystems. Auf die Haut wirkt die Pflanze, vor allem die Wurzeln, reizend.

Damals hat man das Kraut arzneilich gegen Schlangenbisse verwendet.

Die Sumpf-Calla wurde 1988 zur Blume des Jahres gewählt.

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