Giftig
Wirkung:
giftig
Anwendungsbereiche:
keine bekannt
Verwendete Pflanzenteile:
–
Sammelzeit:
–
Zu finden:
An Böschungen, Wegrändern, Ruderalfluren und Waldlichtungen. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet ist das pazifische Nordamerika von British Columbia bis Kalifornien.
Inhaltsstoffe:
Alkaloide Lupinan, Hydroxilupinan
Sonstiges:
Die Vielblättrige Lupine ist eine aufrechte, ausdauernde Pflanze, die 60 bis 150 Zentimeter hoch wird. Sie bildet Rhizome als Überdauerungsorgane und ist meist nicht verzweigt. Die wechselständig angeordneten Laubblätter bestehen aus 9 bis 17 Blättchen, die 3 bis 15 Zentimeter lang und lanzettlich-spitz sind. Die Nebenblätter sind mit den Blattstielen verwachsen. Blüten erscheinen normalerweise im zweiten Standjahr, von Mai bis August. Der Blütenstand ist bis zu 50 Zentimeter lang und enthält 50 bis 80 zwittrige Blüten, die zygomorph und fünfzählig sind. Die Naturform hat blaue oder selten weiße Kronblätter. Die Blüten haben fünf Kronblätter, die die typische Schmetterlingsblüte bilden. Es gibt zwei Kreise mit je fünf Staubblättern und ein Fruchtblatt. Die behaarte, gekrümmte Hülsenfrucht ist 2,5 bis 6 Zentimeter lang und enthält vier bis zwölf gräuliche Samen mit dunklen Flecken.
🛑 Vor allem die Samen der Lupinen sind stark giftig. Der Verzehr führt zu Schluckbeschwerden, Herzrhythmusstörungen und einer in den Beinen beginnenden Lähmung, die bei entsprechender Menge zum Tod durch Atemlähmung führt. Die meisten Vergiftungen werden bei Tieren beobachtet.
https://gizbonn.de/giftzentrale-bonn/pflanzen/lupine-gelbe-und-blaue
Diese Art gehört heute zu den 15 häufigsten Neophyten in Deutschland.
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Ein Kommentar zu “Vielblättrige Lupine (Lupinus polyphyllus)”