Kartoffel-Rose (Rosa rugosa)

Wirkung:

leicht abführend, fiebersenkend, durchblutungsfördernd

Anwendungsbereiche:

schlecht heilende Wunden, fördern die Immunabwehr, Fieber, allgemeine Schwäche, Entzündungen im Mund- und Rachenraum, Diuretikum, Rheuma, Gicht, trockene – entzündete und allergische Haut, wirkt auf Milz und Leber, fördert die Durchblutung, Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, Menstruationsbeschwerden, Husten

Verwendete Pflanzenteile:

Blütenblätter, Kerne, Blätter, Wurzel

Sammelzeit:

Juni bis September

Zu finden:

Stammt aus Osteuropa und Asien. An Stränden, Dünen und entlang von Straßen zur Begrünung.

Inhaltsstoffe:

Vitamin C, Mineralstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe

Sonstiges:

Die Kartoffel-Rose ist ein sommergrüner Strauch, der etwa 1,50 Meter hoch wird und sich unterirdisch ausbreitet. Sie hat kurze, starke Stacheln und wechselständig angeordnete Laubblätter, die 8 bis 15 Zentimeter lang und unpaarig gefiedert sind. Die Blätter erinnern an Kartoffelblätter. Die Blütezeit ist von Juni bis September mit duftenden Blüten, die 6 bis 8 Zentimeter im Durchmesser sind und fünf dunkelrosafarbene bis weiße Kronblätter haben. Die Hagebutten werden bei Reife ziegelrot und sind über 2 Zentimeter dick.

🛑 Direkt unter dem Fruchtfleisch befindet sich eine Schicht Haare um die Samen. Diese Haare können bei Verschlucken zu Reizungen im Mund und Verdauungstrakt führen.

Als Sinnbild der Liebe ist die Kartoffel-Rose mit vielen Legenden und Mythen verbunden. Als eine der traditionellen Räucherpflanzen für Liebeszauber fördert sie harmonische Beziehungen und macht offen für Versöhnung und Verständnis.

Es gibt zahlreiche Produkte, die Extrakte der Rosen in Form von Öl, Honig, Salbe oder Wasser enthalten.

In der Küche kann man aus den Blütenblättern einen leckeren Sirup kochen, sie sind auch eine essbare Dekoration für süße und deftige Speisen und aromatisieren Liköre, Süßspeisen, Essig, Öle und Spirituosen. Die Früchte können zu Marmelade, Gelee, Süßspeisen, Likören und als Tee verarbeitet werden. Sie eignen sich auch als eine Frühjahreskur.

Getrocknet findet man die Blütenblätter in Rauch- und Schnupftabakmischungen.

Das Fruchtfleisch der Hagebutten der Kartoffelrose ist ergiebiger als das der kleineren Hunds-Hagebutten. Es liefert Marmelade, die in Deutschland regional auch „Hägenmark“, „Hiefenmus“ oder „Hetschepetsche“ genannt wird.

Die zurückbleibenden Fruchtschalen und Samen werden getrocknet und zu einem aromatischen Tee aufgebrüht, der regional auch „Buttetee“ oder „Kernlestee“ genannt wird.

Weil die Kartoffelrose mittlerweile aufgrund ihres Ausbreitungsverhaltens als invasiver Neophyt gilt, wird dessen Anpflanzung aus Gründen des Arten- und Biotopschutzes zumindest in Landschaftstypen wie Dünen und Küstenheiden kritisch gewertet.

Als eine der Bachblüten hilft „Wild Rose“ kraft- und ziellosen Menschen dabei, neue Lebens- und Unternehmungslust zu finden.

Das Rosenöl wird in der Aromatherapie geschätzt, genauso wie in der Kosmetik.

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