Lauch, Porree (Allium porrum)

Wirkung:

antibakteriell, antiviral, antifungal, krebshemmend, entzündungshemmend, antiseptisch

Anwendungsbereiche:

senkt den Cholesterinspiegel, senkt den Blutdruck, Eisenmangel, Arthritis, Gicht, Harnwegsprobleme, erleichtert die Verdauung und unterstützt die Darmtätigkeit, stabilisiert den Blutzuckerspiegel, beugt Krebs vor

Verwendete Pflanzenteile:

Stängel

Sammelzeit:

Spätsommer oder sogar ganzjährig

Zu finden:

Gartenpflanze

Inhaltsstoffe:

Folsäure, Eisen, Mangan, Vitamin C, Vitamin K, Kalium, Calcium, Magnesium

Sonstiges:

Der Lauch wächst an einem gestauchten Stängel, dessen Blätter sich in überlappenden Lagen umhüllen und nach oben hin auffächern. Aus dem Stängelansatz wachsen flache, faserige, weiße Wurzeln. Die Pflanze wächst in die Höhe und erreicht etwa 90 cm. Wenn er nicht geerntet wird im ersten Jahr, bildet er im zweiten Jahr eine große Blütendolde. Diese Blüten bringen kleine schwarze, unregelmäßige Samen hervor. Die Blüte erscheint von Juli bis August. Er ist zu dem frosttolerant.

In der Küche kann Porree als Gemüse gegessen werden oder gebraten. In Suppen sind sie sehr lecker und als Gewürz kann man ihn gut nutzen. Im Vergleich zu anderen Zwiebelgewächsen ist der Lauch eher mild.

Der Regelmäßige Konsum von Lauch hilft den Körper sich von Giftstoffen und Schlackenstoffen zu befreien.

Lauch findet sich als Runeninschrift auf zahlreichen Brakteaten der Völkerwanderungszeit, in Skandinavien. Lauch wird hier als Heilpflanze interpretiert. Eine Verbindung zu Odin wurde behauptet, aber auch bezweifelt.

Porree ist eines der Nationalsymbole von Wales und entspricht damit der englischen Rose und schottischen Distel.

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