Wirkung:
antibakteriell, antiviral, antifungal, krebshemmend, entzündungshemmend, antiseptisch, desinfizierend, verdauungsfördernd
Anwendungsbereiche:
senkt den Cholesterinspiegel, senkt den Blutdruck, Eisenmangel, Arthritis, Gicht, Harnwegsprobleme, erleichtert die Verdauung und unterstützt die Darmtätigkeit, stabilisiert den Blutzuckerspiegel, beugt Krebs vor
Verwendete Pflanzenteile:
Stängel
Sammelzeit:
Spätsommer oder sogar ganzjährig
Zu finden:
Gartenpflanze, Verbreitungsgebiet ist Südeuropa, Nordafrika und den Nahen Osten.
Inhaltsstoffe:
Folsäure, Eisen, Mangan, Vitamin C, Vitamin K, Kalium, Calcium, Magnesium
Sonstiges:
Der Ackerlauch ist eine robuste, ausdauernde Pflanze, die bis zu 180 cm hoch werden kann. Am Boden hat sie eine geringe Knollenbildung, die bei der Zuchtform des Riesenknoblauchs größer ist. Die Laubblätter sind zweizeilig angeordnet, V-förmig und bis zu 50 cm lang, ihre Blattscheiden bilden einen Pseudostamm um den Stängel. Die Blütezeit ist von Juni bis August. Der kugelförmige Blütenstand hat einen Durchmesser von 4 bis 12 cm und trägt meist viele Blüten. Einige Formen bilden Brutzwiebelchen, wodurch weniger Blüten vorhanden sind. Es gibt ein großes Hochblatt. Die Blüten sind zwittrig, radiärsymmetrisch und messen 4 bis 5,5 mm. Die Blütenhüllblätter sind dunkelrot, purpurn oder weiß. Die Staubblätter sind unterschiedlich gestaltet, und die Staubbeutel sind violett oder gelb. Die Narbe ist kopfig. Es entstehen eiförmige Kapselfrüchte mit 2 bis 4 mm Durchmesser, und die schwarzen Samen sind verkehrt eiförmig.
Wie andere Pflanzen der Gattung Lauch (Allium) kann der Ackerlauch aufgrund seiner Inhaltsstoffe als Gewürz- oder Heilpflanze genutzt werden
In der Küche kann Lauch als Gemüse gegessen werden oder gebraten. In Suppen sind sie sehr lecker und als Gewürz kann man ihn gut nutzen. Im Vergleich zu anderen Zwiebelgewächsen ist der Lauch eher mild. Die Blüten können roh verzehrt werden.
Der Regelmäßige Konsum von Lauch hilft den Körper sich von Giftstoffen und Schlackenstoffen zu befreien.
Lauch findet sich als Runeninschrift auf zahlreichen Brakteaten der Völkerwanderungszeit, in Skandinavien. Lauch wird hier als Heilpflanze interpretiert. Eine Verbindung zu Odin wurde behauptet, aber auch bezweifelt.
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