Schuppenwurz (Lathraea squamaria)

Schwach Giftig

Wirkung:

Anwendungsbereiche:

Verwendete Pflanzenteile:

Wurzel

Sammelzeit:

Zu finden:

Sie wächst in Auwäldern mit kalkreichen Böden.

Inhaltsstoffe:

Aucubin, Ammoniak

Sonstiges:

Die Gewöhnliche Schuppenwurz ist eine ausdauernde, krautige Schmarotzerpflanze, die einen 10–30 cm hohen Spross bildet. Ihre Blüten sind trübrosa bis lila und in einer übergebogenen Traube angeordnet. Unterirdisch hat sie ein verzweigtes Rhizom, das bis zu 2 m lang und bis zu 5 kg schwer werden kann. Das Rhizom hat fleischige, stärkereiche Schuppen und kleine Saugorgane, mit denen die Pflanze in das Gewebe von Bäumen eindringt und deren Saft saugt. Da die Schuppenwurz keine Blätter hat, fehlt der Transpirationssog, der Wasser von der Wurzel nach oben transportiert. Der Stängel hat spezielle Wasserdrüsen, die das Wasser zwischen Wirt und Parasit regulieren.

Die Schuppenwurz ist ein Vollschmarotzer, der auf den ersten Blick nicht zu finden ist. Die ganze Pflanze wächst weitgehend im Boden. Die Samen keimen bei einer Baumwurzel und zapfen mit ihren kleinen Saugwurzeln die Wurzeln von Erle, Weide, Hasel, Pappel und Ulme an.

Oft blüht die Pflanze sogar unterirdisch und ist im Gegensatz zu anderen Pflanzen chlorophyllfrei. Nach 10 Jahren erscheint erst die Blüte, bis dorthin hat sie bereits riesige Rhizome gebildet, die mehrere Kilo schwer sein können. Die Blüten sind auffallend rosa bis braun, die wie lauter Schuppen aussehen.

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Bild: Wikipedia, Jörg Hempel, CC BY-SA 2.0 de

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