Wirkung:
zusammenziehend, aufbauend, stopfend, entzündungshemmend, antibakteriell, antimykotisch, schmerzlindernd
Anwendungsbereiche:
Zum Aufpäppeln schwächlicher Personen, bei Altersgebrechen, bei Durchfall, Gastroenteritis, Antihistaminikum (Quercetin)
Verwendete Pflanzenteile:
Beeren, Zweige (Tee)
Sammelzeit:
Herbst und Frühling
Zu finden:
Krähenbeeren sind in den arktischen Zonen Skandinaviens weit verbreitet, kommen aber auch bei uns in Bergregionen mit Gletschern manchmal vor. Meist sieht man den immergrünen Zwergstrauch gleichzeitig mit Heidelbeeren, Preiselbeeren und Birken in sauren Fichtenwäldern, aber auch in Hochmooren und auf Bergheiden.
Inhaltsstoffe:
Vitamine, Mineralstoffe, Gerbstoffe
Sonstiges:
Die Krähenbeere ist ein immergrüner Strauch, der in der Regel 10 bis 25 cm hoch wird. Die hellgrünen, nadelförmigen Blätter sind einfach und schmal, die Seitenränder sind stark eingerollt. Die Blätter haben Drüsen, die giftige Substanzen produzieren und alle 2 bis 4 Jahre werden die Blätter abgeworfen. Im Sommer bildet die Pflanze kleine, einzelne rosa-violette Blüten und eine säuerliche blauschwarze Frucht.
🛑 Alle Pflanzenteile sind wenig giftig; in den skandinavischen Ländern und in Nordrussland gelten die Früchte roh und verarbeitet als genießbar. In größeren Mengen kann es zu Kopfschmerzen und Schwindel kommen.

In Finnland werden Krähenbeeren in erster Linie als Wildobst für Gelees und Suppen genutzt. In Nordeuropa wird die Pflanze in vielen Variationen verwendet, vor allem mit Milch und in Milchprodukten.
Sie wird als Marmelade gekocht, der frische oder konservierte Fruchtsaft getrunken oder traditionell zur Weinherstellung.
Krähenbeere heißt die Pflanze, weil ihre Verbreitung durch den Verdauungstrakt von Vögeln, vor allem Krähen, erfolgt.
Wie bei der Rauschbeere wirken die Früchte leicht berauschend. Sie sind etwas bitter und in rohem und gekochtem Zustand essbar, sie enthalten keine Fruchtsäuren.
Krähenbeere hat einen sehr hohen Vitamingehalt.
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