Wirkung:
krampflösend, magenwirksam, antibakteriell, wurmtreibend, schmerzlindernd, entzündungshemmend, antiseptisch, antimikrobiell
Anwendungsbereiche:
Gelbsucht, bei Leberproblemen, Erkrankungen der Harnwege, Spülwürmer, regt sanft die Menstruation an, stärkt den Magen, entzündliche Hautkrankheiten, Magenmittel
In Indien fand es Eingang in die ayurvedische Medizin als Mittel gegen Lebererkrankungen.
Verwendete Pflanzenteile:
die zarten Sprossen und Blättchen
Sammelzeit:
Juni
Zu finden:
In Südeuropa auf felsigen, warmen Hängen, auf Kalkböden bis 1000 Meter Höhe.
Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl, Harz, Gerbstoff, Bitterstoff
Sonstiges:
Das Graue Heiligenkraut ist ein immergrüner Zwergstrauch, der 15 bis 50 Zentimeter hoch wird. Die Stängel sind verzweigt und 8 bis 15 Millimeter dick. Die Blätter sind weißfilzig, stark aromatisch und messen unten 2 bis 4, oben 1 bis 3 Zentimeter. Sie haben 9 bis 14 Abschnitte, die eingerollt und 0,5 bis 2 Millimeter lang sind. Die Blütenköpfe wachsen meist in Gruppen und sind gelb, die Blütezeit ist von Juli bis August.
Heiligenkraut vertreibt Motten und andere Schadinsekten aus der Wohnung.
Das getrocknete Kraut kann in Sträußen und als Dekoration super verwendet werden.
Das Zypressenkraut riecht nach Weihrauch.
Heiligenkraut kann in Verbindung mit heimischen Kräuterblüten gut zum Räuchern genutzt werden und ersetzt den Weihrauch. Beim räuchern spürt man die desinfizierende, reinigende Wirkung sofort.
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