Wirkung:
–
Anwendungsbereiche:
nicht bekannt
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Wurzeln
Sammelzeit:
Blätter im April und Mai,
Wurzel im Herbst und Winter
Zu finden:
In Mischwäldern in höheren Lagen.
Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe, Gerbstoffe, Vitamine, Mineralstoffe
Sonstiges:
Beim Hainsalat handelt es sich um eine mehrjährige Pflanze, die an den Löwenzahn erinnert. Alle Teile der Pflanze enthalten einen stinkenden, weißen Milchsaft. Die Laubblätter bilden eine bodennahe Rosette und sind bei etwa 10 cm Länge tief fiederteilig, wobei die Blätter trapez- bis rautenförmig sind. Nur die Endfieder ist dreieckig bis dreilappig. Anhand dieser Blattform lässt sich der Hainsalat von den meisten Löwenzahnarten unterscheiden, die gesägte Blätter haben. Die Blütezeit ist von Juni bis August, und die blütenlosen Stängel sind 10 bis 25 cm hoch. Die Blütenstände sind körbchenförmig und haben einen Durchmesser von 2,5 bis 4 cm. Die Hüllblätter sind grünlich und oft mehlig. In den Blütenkörbchen befinden sich nur leuchtend gelbe Zungenblüten mit fünf Kronzipfeln. Die Achänen sind 4 bis 5 mm lang und haben am oberen Ende einen scharfen Wulst.

Hainsalat erinnert an Löwenzahn und hat einen Milchsaft, der ihm charakterlichen Geruch gibt. Das Kartoffelkraut stinkt etwas, das ist ihre Form des Schutzes vor gefräßigen Almtieren.
In der Küche wurde damals der Hainsalat (Kartoffelkraut) dem Kartoffelspeisen beigemengt, heute geht dies auch noch. Junge Blätter und die kräftigen Wurzeln schmecken bitter, dies vergeht durch längeres Wässern in Salzwasser. Die Wurzel sollte mindestens 2 Stunden gewässert werden. Erst dann kann man die Blätter zum Salat beimengen, oder als Gemüsespeise verwenden. Die Wurzel kocht man in Suppen, sie sind dann der Geschmacksgeber.
Die frischen Wurzeln kann man rösten und sind nach der Trocknungsphase wie Kaffee zu verwenden.
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