Wirkung:
appetitanregend
Anwendungsbereiche:
regt den Appetit an
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Blätter, Stängel, Samen
Sammelzeit:
Sommer
Zu finden:
Gartenpflanze, In Gebüschen und Unkrautfluren in Küstennähe.
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Sesquiterpene, Flavonoide, Vitamine, Mineralstoffe
Sonstiges:
Der Pferdeeppich ist eine zweijährige krautige Pflanze, die 50 bis 150 Zentimeter hoch wird, manchmal sogar bis zu 180 Zentimetern. Sie hat eine dicke, stark riechende Hauptwurzel, die bis zu 60 Zentimeter tief reicht, sowie dünnere Seitenwurzeln, die knapp unter der Erde verlaufen. Die Stängel sind rippig, kahl und oft hohl. Die Laubblätter sind wechselständig und bestehen aus Blattscheide, -stiel und -spreite. Die Blattspreite kann zwei- bis dreifach gefiedert sein und ist meist dunkelgrün und glänzend. Der Blütenstand ist doppeldoldig, trägt männliche und zwittrige Blüten im Verhältnis von etwa 4:1 und hat eine Durchmesser von etwa 1,5 Millimetern. Der Kelch ist oft reduziert. Die Spaltfrüchte sind schwarz, glänzend und etwa 7 bis 8 Millimeter groß, mit einigen Ölzellen.
Die Gelbdolde dient als gesunde Speise mit hoher eigener Würzkraft und interessantem Geschmack. In Backteig kann man die Blütendolden herausbacken, rohe Blätter passen in Suppen, Salat oder Gemüse und zu Fisch. Die Stängel kocht man wie Schwarzwurzeln.
Die Pflanze schmeckt nach Liebstöckel oder Sellerie und hat aromatische Wurzeln, Blätter und schwarze Samen, die als Pfefferersatz dienen.
Der Pferdeeppich wird in Südeuropa, Nordafrika und auf den Kanarischen Inseln als Nutzpflanze angebaut.
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