Wirkung:
stoffwechselanregend
Anwendungsbereiche:
–
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte
Sammelzeit:
Juli, August
Zu finden:
Selten zu finden an Felsabhängen, in warmen Gebüschen und auf steinigem Boden.
Inhaltsstoffe:
Fruktose, Glukose, Kalzium, Magnesium, Vitamin C, Zink, Eisen, Kupfer Phosphor, Glykoside (Blausäure) in Blättern und Kernen
Sonstiges:
Die Felsenbirne ist ein dornloser, stark verzweigter Strauch, der 2 bis 3 Meter hoch werden kann, selten bis zu 6 Meter. Die Stämme sind meist nicht dicker als 5 Zentimeter und wachsen waagrecht am Boden. Die schlanken, rotbraun berindeten Zweige verlieren schnell ihre Blätter. Die wechselständigen, eiförmigen bis elliptischen Blätter sind bis zu 15 mm lang und haben einen gesägten Rand mit abgerundeten oder spitzen Spitzen. Im Herbst färben sich die Blätter orange bis dunkelrot. Der Blütenstand besteht aus drei bis zehn duftenden Blüten, die zwischen April und Mai vor dem Laubaustrieb blühen. Die Blüten sind weiß und besitzen schmale, rosafarbene Kronblätter. Im Juli bis August reifen die kleinen, kugeligen Apfelfrüchte, die dunkelrot bis schwarzblau sind und zehn glänzende Samen enthalten.
🛑 Blätter und Samen enthalten geringe Mengen cyanogener Glykoside (Blausäure). Nach dem Verzehr von unreifen Früchten und/oder größeren Mengen zerkauter Samen können Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Nach dem unbeabsichtigten Zerbeißen einiger Samen sind jedoch keine Vergiftungssymptome zu erwarten, ähnlich wie bei Apfelkernen, die auch cyanogene Glykoside enthalten.
In der Küche kann aus den mehlig-süß schmeckenden Früchten Marmelade, Gelee oder Likör hergestellt werden. Aufgrund des Vitamin-C-Gehalts und den vielen Mineralstoffen ist sie gut für den Organismus verwertbar.
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