Feld-Mannstreu (Eryngium campestre)

Wirkung:

harntreibend, schweißtreibend, schmerzstillend, potenzsteigernd, gering schleimlösend, krampfstillend, diuretisch, menstruationsfördernd, beruhigend, hustenstillend

Anwendungsbereiche:

zäher Verschleimung der Lunge, Bronchitis, bei Magenbeschwerden, bei erhöhter Infektionsgefahr, Harnverhalten, zum Abnehmen, Wassersucht, Herzbelastung, hat einen positiven Einfluss auf Ausschwemmung von Giftstoffen, Cellulite, Husten, Keuchhusten

Verwendete Pflanzenteile:

Wurzel

Sammelzeit:

September bis Oktober

Zu finden:

Besonders geschützt nach Bundesartenschutzverordnung. Auf trockenen, ungenutzten Feldern, am Rand von Äckern in geschützten warmen Lagen.

Inhaltsstoffe:

Saponine, ätherische Öle, Phytosterine, Flavonoide, Salze

Sonstiges:

☕ Tee: 1 Teelöffel Wurzel mit 1/4 Liter Wasser zustellen, zum Sieden erhitzen, kurz ziehen lassen und abseihen. Drei Tassen am Tag zwischen den Mahlzeiten trinken.

An den Blättern, Blüten und Früchten des Mannstreu, befinden sich zahlreiche Stacheln und Dornen. Es besitzt eine große zylindrische Wurzel. Den Alpenmannstreu (Eryngium alpinum) wird ebenso verwendet wie der Feldmannstreu (Eryngium campestre).

Der Feld-Mannstreu ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 60 Zentimetern erreicht, gelegentlich bis zu 1 Meter hoch werden kann und eine dicke, walzige und holzige Grundachse hat. Die oberirdischen Teile sind grau bis gelblich-grün, und der aufrechte, sparrig verzweigte Stängel bildet oft einen halbkugeligen „Busch“. Die grundständigen und wechselständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind unterschiedlich gestaltet: die unteren sind gestielt, während die oberen stängelumfassend sind. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis September, wobei der Gesamtblütenstand weitschweifig-verzweigt ist und zahlreiche halbkugeligen bis walzlichen Blütenköpfe enthält. Die Blüten sind unscheinbar und die Kelchblätter sind lanzettlich. Die Kronblätter sind weißlich oder grau-grün und ungefähr halb so lang wie die Kelchblätter.

In der Küche kann man die in Salzlake eingelegten Blätter als würziges Gemüse essen.

Die auf die Haut gelegte Wurzel soll gegen Zauber wirken.

Bild: Wikipedia, Bernd Haynold, CC BY-SA 2.5

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