Wirkung:
magenschonend, verdauungsfördernd, blähungstreibend, keimtötend
Anwendungsbereiche:
Magenkrämpfe, verbessert die Verdauungstätigkeit und den Appetit, Koliken, Völlegefühl, Kopfschmerzen, Husten, Salmonellen, Blähungen, Migräne, stärken das Gedächtnis, bei übermäßigen Alkoholkonsum
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Samen (Früchte)
Sammelzeit:
Juni bis September
Zu finden:
eher Gartenpflanze
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Coriandrol, Pinen, Dodecenal, fettes Öl, Gerbstoffe, Zucker, Eiweiß
Sonstiges:
☕ Tee: 1/2 Teelöffel Koriandersamen mit 1/4 Liter kaltem Wasser zustellen und dann aufkochen. Für 10 Minuten ziehen lassen. Wenn das Kraut verwendet wird, dann mit kochendem Wasser übergießen. 1 Tasse schluckweise über den Tag verteilt trinken.
Der Echte Koriander ist eine einjährige krautige Pflanze, die zwischen 30 und 90 Zentimeter hoch werden kann. Die Pflanze hat dünne, spindelförmige Wurzeln und einen längs geriffelten, verzweigten Stängel. Die jüngeren Laubblätter sind rundlich und dreigeteilt, während die älteren doppelt gefiedert sind. Koriander blüht von Juni bis Juli mit weißen Blüten, die stark von Bienen beflogen werden. Die Früchte sind fast kugelrund, reißen oft nicht auf und der wanzenartige Geruch der Pflanze nimmt zur Fruchtreife ab. Die Züchtung variiert in den Fruchtdurchmessern und die Haltbarkeit des Saatguts beträgt etwa 3 Jahre, höchstens bis zu 6 Jahren. Koriander ist auch ein Bestandteil der Geheimformel von Coca-Cola.
Schamanische Menschen verräuchern den Koriander, bevor sie eine astrale Reise antreten oder bevor sie einen Blick in die Zukunft tun, auch vor dem Karten legen oder Runen werfen. Die negativen Kräfte sollen damit gebannt werden und keinen störenden Zutritt haben.
Koriander gehört als Zutat in jeden magischen Liebestrank.
Wenn manche Menschen nach Knoblauchgenuss Ausdünstungen verströmen, hilft das Kauen und Verschlucken einiger Koriandersamen.
Einige der ätherischen Korianderöle erhöhen in Leber und Darm die Aktivität von Entgiftungsenzymen, dadurch eignet sich Koriander zur Therapie der Nachwirkungen von übermäßigem Alkoholgenuss.
Aus der orientalischen Küche ist Koriander nicht wegzudenken. Es passt gut zu Suppen, Soßen, Fleischspeisen, Fisch, Salaten, beim Backen (z. B. Lebkuchen) und Likören. Er ist Bestandteil von Curry.
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Ein Kommentar zu “Koriander (Coriandrum sativum)”