Schwach giftig
Wirkung:
schweißtreibend, harntreibend, schleimlösend
Anwendungsbereiche:
Lungenentzündung, Brustfellentzündung, schwerer chronischer Bronchitis, als Brechmittel, als Verhütungsmittel; Homöopathie: bei Wasseransammlungen in Gewebe (nach Scharlach, Tripper), Herzbeutelentzündungen, Malaria, chronisch entzündeten Nieren, Nervenschmerzen zwischen den Rippen und Herpes Zooster
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Sammelzeit:
Frühling oder Herbst
Zu finden:
Die Seidenpflanze stammt aus Nordamerika und gibt es bei uns eher als Gartenpflanze.
Inhaltsstoffe:
herzwirksame Glykoside, ätherisches Öl, Harz
Sonstiges:
Die Gewöhnliche Seidenpflanze ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die 1 bis 2 Meter hoch wird. Sie hat eine Pfahlwurzel und ein Rhizom. Der hellgrüne, aufrechte und behaarte Stängel ist meist unverzweigt und kann rötlich sein. Alle Teile der Pflanze enthalten giftigen Milchsaft. Die Laubblätter sind kurz gestielt, 15 bis 30 cm lang und 5 bis 11 cm breit, elliptisch bis eiförmig, mit einer kurzfilzigen Unterseite. Der Blattrand ist glatt, die Spitze kann rund oder spitz sein. 20 bis 130 duftende Blüten stehen in traubenartigen Blütenständen. Diese Blüten sind zwittrig und haben eine rosa bis purpur-weiße Krone. Die Fruchtstiele sind gebogen, und die länglich-eiförmigen Balgfrüchte sind 8 bis 15 cm lang und enthalten viele Samen, die einen seidigen Haarschopf haben.
Die Pflanze wurde aufgrund ihres Ausbreitungspotenzials und der Schäden in den Bereichen Biodiversität, Gesundheit bzw. Ökonomie in die Schwarze Liste der invasiven Neophyten der Schweiz aufgenommen.
Eine Teeanwendung ist nicht üblich mit der Pflanze, man macht einen alkoholischen Auszug.
Die Früchte der Seidenpflanze sind ziemlich groß und haben die Form vieler kleiner Vögel, deshalb nannte man die Pflanze auch Papageienblume.
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