auch Bitterkresse, Skorbutkraut, Löffelblättchen, Löffelkresse und Scharbockskraut
Wirkung:
stoffwechselanregend, blutreinigend, blutstillend leberanregend
Anwendungsbereiche:
zur Entschlackung, als Vitaminspender, Frühjahresmüdigkeit, Ermüdungen nach großen körperlichen Anstrengungen, Parodontose, Stoffwechselstörung, Lebererkrankungen, Angina, Blasenleiden, Skorbut, Blutungen im Mund- und Nasenraum, Gicht, Rheuma
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Sammelzeit:
immer
Zu finden:
Kommt manchmal verwildert an salzhaltigen, sumpfigen Stellen vor. Man findet die Pflanze nicht in Mitteleuropa (außer in Norddeutschland am Meer). Kann aber leicht im Garten angepflanzt werden.
Inhaltsstoffe:
Senfölglykosid, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Mineralstoffe, Vitamine, besonders viel Vitamin C
Sonstiges:
Das Echte Löffelkraut ist eine zweijährige bis ausdauernde Pflanze, die 20 bis 50 Zentimeter hoch wird. Die Pflanze hat kahle, aufrechte oder verzweigte Stängel und wechselständige, grundständige Laubblätter in einer Rosette. Die Blätter sind herz- oder nierenförmig mit glatten oder gewellten Rändern. Die Blütezeit reicht von April bis Juni, und die Blüten stehen in traubigen Blütenständen zusammen. Die zwittrigen Blüten haben vier Kelchblätter, die schmal und weiß sind, sowie vier weiße Kronblätter. Die Staubbeutel sind gelb, und der Griffel misst etwa 0,5 Millimeter. Die Früchte sind eiförmig bis kugelig, mit ein bis vier Samen in jedem Fruchtfach.
Löffelkraut hat ab dem zweiten Jahr weiß blühende Blüten und löffelförmige Blätter. Er gehört zu den Rosettenpflanzen und stammt ursprünglich aus Nordeuropa.
In der Küche kann er in Frühlingssalaten, in Quarkspeisen, zu Eiern oder zu Käse gegessen werden. Er schmeckt der Kresse ähnlich und passt zu allen Blattsalaten, Kräuterquark, Kräuterbutter, gelben Rüben und Kartoffeln. Trocknen kann man ihn schlecht und sollte daher frisch verwendet werden. In Salz einlegen kann man ihn auch.
Verwendet wird ausschließlich die frische Pflanze.
Bitte beachte: Der Besuch dieser Seiten, kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Solltest du ernsthafte oder unklare Beschwerden haben, solltest du unbedingt einen Arzt zu Rate ziehen.



