Lapacho (Handroanthus impetiginosus, syn. Tabebuia impetiginosa)

Wirkung:

pilzhemmend, entzündungshemmend, antibakteriell, immunstimulierend

Anwendungsbereiche:

erhöhen optimal die Sauerstoffversorgung im Blut, Infektionskrankheiten, Seuchen wie Gelbfieber oder Typhus und Malaria, Pilzinfektionen der Atemwege, der Haut oder Schleimhäute, Scheidenpilzen, Darmpilzen wie Candida, hilft Entzündungen im ganzen Körper zu bekämpfen, Asthma, Bronchitis, Rheuma, Arteriosklerose, Darm-, Blasen-, Prostataentzündungen, schwemmt krank machende Gifte aus, regt das Lymphsystem an, Kniegelenksarthrose

Verwendete Pflanzenteile:

innere Rinde

Sammelzeit:

jederzeit

Zu finden:

Lapacho ist von Mexiko, Zentralamerika bis ins mittlere Südamerika verbreitet.

Inhaltsstoffe:

Naphthochinone, Lapachol, Lapachon, Xiloidin, Mineralstoffe, Vitamine

Sonstiges:

☕ Tee: 2 Esslöffel Rinde mit 1 Liter kaltem Wasser zustellen und zum Sieden erhitzen. Etwa 5 Minuten auf kleiner Flamme simmern und danach noch 1/4 Stunde ziehen lassen. Abseihen und über den Tag verteilt trinken.

Lapacho (Handroanthus impetiginosus) ist ein laubabwerfender Baum, der bis zu 30–35 m hoch und 70–80 cm dick werden kann. Seine Rinde ist glatt, gräulich und hat schwache Längsfurchen. Im schweren, dunklen Holz sind gelbliche Pulver, das Lapachol, enthalten. Die beinahe drehrunden Zweige haben an den Spitzen feine Haare. Die handförmigen Laubblätter bestehen aus 5–7 Blättchen und sind eiförmig bis elliptisch geformt. Sie sind oft ungleich gestaltet, wobei das mittlere Blatt 5 bis 19 cm lang ist. Junge Blätter sind gezähnt, während ausgewachsene Blätter meist ganzrandig sind. Die Blütenstände sind endständig und bilden gedrängte Rispen mit Dreiergruppen von Blüten. Die Blüten haben eine glockenförmige Krone in Magenta oder Rosa, die 4 bis 7,5 cm lang ist. Die Staubblätter sind eingeschlossen und die Frucht ist eine zylindrische Kapsel, die 12 bis 56 cm lang wird und zugespitzt ist. Die Samen haben flügelartige Anhänge und sind 1 bis 1,6 cm lang.

Ein Indianerstamm im Regenwald Brasiliens nannte sich „Lapachos“. Seine Schamanen kommunizierten mit Raubkatzen und Schlangen und verwendeten die Rinde eines rot blühenden großen Baumes für magische Heiltränke. Das Volk ist mittlerweile schon lange ausgestorben.

Bei uns ist er wegen seines angenehmen rauchigen Geschmacks, der ein wenig an Vanille erinnert, beliebt.

Was der Ginseng für die Chinesen, ist Lapacho für Südamerikaner.

Bitte beachte: Der Besuch dieser Seiten, kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Solltest du ernsthafte oder unklare Beschwerden haben, solltest du unbedingt einen Arzt zu Rate ziehen.

Kommentar verfassen