Giftig
Wirkung:
giftig, abführend, brechreizerzeugend
Anwendungsbereiche:
starkes Abführmittel
Verwendete Pflanzenteile:
–
Sammelzeit:
–
Zu finden:
Auf Kalkböden in Mischwäldern mit großen Bäumen.
Inhaltsstoffe:
Saponine, Glykoside, Alkaloide, Xylostein
Sonstiges:
Die Rote Heckenkirsche ist ein sommergrüner Strauch, der 1 bis 2 Meter hoch wird. Sie hat hohle Zweige und weiche, elliptische Laubblätter. Die gelblichweißen Einzelblüten stehen paarweise an einem Stiel, und die Fruchtknoten sind am Grund verwachsen. Sie blüht im Mai und Juni.
🛑 Die roten Beerenfrüchte sind giftig für Menschen. Symptome können nach Verzehr von etwa fünf Früchten auftreten. Nach Verzehr einiger Beeren können Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall, beschleunigter Puls, Rötung des Gesichts und Schwitzen auftreten. Der Genuss größerer Mengen Beeren oder Samen soll Apathie, Herz-Kreislauf-Störungen, Fieber sowie Krampfanfälle verursachen.
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Alle Heckenkirsche-Arten sind giftig, wie das Waldgeißblatt (Lonicera periclymenum), das Gartengeißblatt (Lonicera caprifolium) und die schwarze Heckenkirsche (Lonicera nigra).

Bei dem Waldgeißblatt (Lonicera periclymenum) sind Anwendungen aus der Erfahrungsmedizin bekannt, wo Blätter und Blüten im Juni gesammelt, im Schatten getrocknet und für einen harn- und schweißtreibenden Tee verwendet wurden. Erwachsene haben den Tee getrunken bei Husten, Heiserkeit und Mandelentzündung.
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