Acker-Minze (Mentha arvensis)

Wirkung:

antiseptisch, gallentreibend, krampflösend, schmerzlindernd, stimulierend, verdauungsfördernd, windtreibend, entspannend, beruhigend, aphrodisierend, antibakteriell, konzentrationsfördernd, kühlend

Anwendungsbereiche:

aktiviert die Blutzirkulation in Muskeln und Gewebe, Muskelkrämpfe, Magenkrämpfe, Darmbeschwerden, Gallenkoliken, Koliken, Magenkatarrh, Blähungen, Unterleibskrämpfe, Übelkeit, Brechreiz, Reisekrankheit, Erkältungen, Erkrankungen der Atemwege, stärkt die Durchblutung des Kopfbereichs, regt die Durchblutung an, wirkt Stress und Ermüdung entgegen und wirkt entlastend bei psychischen Problemen wie zum Beispiel Angstzuständen, Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule vom Nacken bis zu den Schultern, Luststeigernd, Abstillen

Verwendete Pflanzenteile:

Blätter vor der Blüte, der Duft ist bei trockenem Wetter am Morgen besonders intensiv

Sammelzeit:

Juni bis August

Zu finden:

Auf feuchten Wiesen und an Ackerrändern.

Inhaltsstoffe:

ätherische Öle mit Mentholverbindungen, Ketone (Menthol und Piperiton), Phenole (sehr viel Menthol), Terpene (Limonen), Gerbstoffe

Sonstiges:

☕ Tee: 1 Teelöffel getrocknete Blätter werden mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen und für 10 Minuten ziehen gelassen. 3 Tassen pro Tag sind ausreichend.

Die Acker-Minze ist eine sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze, die meist zwischen 5 und 30, selten bis zu 60 Zentimeter hoch wird. Sie vermehrt sich unterirdisch durch Ausläufer. Der vierkantige Stängel ist niederliegend, aufsteigend oder aufrecht und verzweigt. Oft sind die Blätter und der obere Teil des Stängels weich behaart. Die gegenüberliegenden Laubblätter sind klar in Blattstiel und Blattspreite unterteilt, wobei der Blattstiel meist kurz ist. Die eiförmige bis elliptische Blattspreite hat wenige grobe Zähne. Die Behaarung der Blätter variiert. Im Gegensatz zu anderen Minzearten stehen die Blüten in Scheinquirlen, die voneinander entfernt in den Achseln der Blätter angeordnet sind. Die Stängel sind mehr oder weniger belaubt. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und haben eine doppelte Blütenhülle. Der glockenförmige Blütenkelch ist fünfzähnig, und die Kelchzähne sind breit dreieckig und behaart. Die rosafarbene bis violette Krone ist 4 bis 6 Millimeter lang und innen behaart. Die Blütezeit ist von Juni bis Oktober, Staubblätter und Griffel ragen weit aus der Krone.

🛑 Achtung: Nicht zu empfehlen bei stillenden Müttern.

Überlieferungen berichten von der magischen Kraft bei reinigenden Heilungsritualen und -zaubern, die in geschlossene Räumen abgehalten werden. Die Pflanze vertreibt negative Energien.

In der Küche gibt man frische Blätter, fein gehackt und in kleinen Mengen zu Blattsalaten, Gemüsegerichten, Obstsalaten und Süßspeisen. Größere Mengen passen zu Minzensoßen und als Beigabe zu Lammfleisch und Huhn.

Große Büschel der Ackerminze vor dem Küchenfenster vertreibt Fliegen.

Ein Schuss Pflanzenfrischsaft oder ätherisches Öl im Wischwasser desinfiziert zuverlässig und eliminiert lästige, geruchsbildende Bakterien.

Das ätherische Öl wirkt anregend auf Nerven und Geruchsknospen. Ackerminze kann pur verräuchert werden, eignet sich aber auch für Mischungen mit Benzoe, Rosmarin, Lavendel, Majoran, Melisse unter anderem vertreibt man damit Fliegen und lästige Bakterien und reinigt die gesamte Atmosphäre von energetischem Schmutz.

Die Ackerminze hat 70 bis 80 % ätherisches Öl und damit einen höheren Menthol-Anteil als wie bei der Echten Pfefferminze, den sie hat nur 42 % ätherisches Öl.

Bitte beachte: Der Besuch dieser Seiten, kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Solltest du ernsthafte oder unklare Beschwerden haben, solltest du unbedingt einen Arzt zu Rate ziehen.

Kommentar verfassen