Tomate (Solanum lycopersicum)

Wirkung:

kreislaufunterstützend, herzwirksam, aphrodisierend, immunstärkend, antidepressiv

Anwendungsbereiche:

Grauer Star, Grüner Star, Gemütserkrankungen, Unterstützt das Herz und den Kreislauf

Verwendete Pflanzenteile:

Früchte bzw. die Beeren

Sammelzeit:

Sommer

Zu finden:

In vielen Gärten, ausgewildert eher weniger.

Inhaltsstoffe:

Vitamin C, Vitamin E, Karotin, Mineralstoffe, Kalium, Lycopin, Tyramin, Serotonin, Solanin

Sonstiges:

Die Tomatenpflanze ist eine krautige, einjährige, zweijährige oder gelegentlich ausdauernde Pflanze, die zunächst aufrecht und später niederliegend wächst. Die Äste können bis zu 4 m lang werden, und die Stängel sind grün, fein behaart und haben einen Durchmesser von 10 bis 14 mm. Die Blätter sind unpaarig gefiedert, 20 bis 35 cm lang und 7 bis 10 cm breit, und der Blattstiel ist 1,2 bis 6 cm lang. Die Blütenstände sind bis zu 10 cm lang und bestehen aus fünf bis fünfzehn Blüten. Diese haben leuchtend gelbe Kronblätter und sind röhrenförmig. Die Früchte sind Beeren, die meistens 1,5 bis 2,5 cm im Durchmesser messen, bei kultivierten Pflanzen jedoch größer sein können. Die Früchte reifen zu einem kräftigen Rot, Gelb oder Dunkelorange und enthalten viele Samen, die umgekehrt eiförmig und mit einer samtigen Oberfläche sind.

Die gelben Tomaten gelten als dämonisch anmutende Liebesäpfel und wurden den Frauen damals strikt untersagt.

Beim Kauf sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass man keine genveränderte Tomate kauft. Aus Spanien und Holland kommen Tomaten her, die eine sehr lange Lagerfähigkeit und Haltbarkeit angezüchtet wurden. Einige dieser Tomaten kommen nicht mal mehr mit Erde in Verbindung. Sie wachsen auf Steinwollmatten und ihre Nährstoffe erhalten sie über ein Schlauchsystem. Da überlegt man dreimal, ob man noch Tomaten im Supermarkt kauft. Besser ist halt immer noch der Eigenanbau im Garten.

Wir selber bauen Tomaten jährlich im Garten an und wissen somit, dass sie ungespritzt sind und gute Nährstoffe bekommen. Meist haben wir noch Früchte bis weit in den Herbst hinein. Die Tomaten die nicht mehr reifen möchten, legen wir im Haus auf die Fensterbank damit sie dort noch rot bzw. ausreifen können. Aufpassen sollte man, wenn sie unreif gegessen werden, durch das enthaltene Solanin kann es bei größeren Mengen zu Vergiftungserscheinungen kommen mit Kopfschmerzen und Erbrechen. Also bitte nur reife Früchte verzehren und das Grüne wegschneiden.

Was viele nicht Wissen ist das der enthaltene Farbstoff Lycopin den Körper unterstützt bei der Abwehr krebserregender Stoffe, wenn die Tomate gekocht wurde.

In der Küche kann man die Tomate einfach so essen, bekannt ist meist Tomate mit Mozzarella und Basilikum. In Suppen, Soßen, als Ketchup, Eingeweckt, es gibt viele Möglichkeiten wie man die Tomate weiterverarbeiten kann. Über den Winter hinweg, kann man die Tomaten aufschneiden, trocknen lassen und dann in Olivenöl mit Kräutern einlegen.

Hauptbestandteil der Tomate ist Wasser (etwa 95 Prozent), außerdem enthält sie Vitamin A, B1, B2, C, E, Niacin, sekundäre Pflanzenstoffe sowie Mineralstoffe, besonders Kalium und Spurenelemente.

Nährwert pro 100 g Tomaten, roh
Brennwert84 kJ (20 kcal)
Wasser93 bis 95 g
Eiweiß1 g
Kohlenhydrate4 g
– davon Zucker2,6 g
– Ballaststoffe1,2 g
Fett0,3 g
Vitamine und Mineralstoffe
Vitamin B10,09 mg
Vitamin B20,04 mg
Vitamin B30,5 mg
Vitamin C38 mg
Calcium11 mg
Eisen0,6 mg
Magnesium10 mg
Natrium3 mg
Phosphor27 mg
Kalium280 mg
Zink0,24 mg

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