Margerite (Leucanthemum vulgare)

Wirkung:

zusammenziehend, hustenstillend, krampflösend, entzündungshemmend, harntreibend, kräftigend

Anwendungsbereiche:

Darmkoliken, Menstruationsbeschwerden (als regulierendes Mittel), Husten, Asthma, Hustenkrämpfe, Keuchhusten, gereizte Schleimhäute, zur Reinigung einer fetten, großporigen Haut, frische Wunden, desinfiziert Abschürfungen, Schnittwunden, Schürfwunden, Prellungen, Insektenstiche, Insektenbisse, Pilzinfektionen, Mund- und Zahnfleischentzündungen, zum kühlen bei Verbrennungen, Anti-Flohmittel, Insektizid

Verwendete Pflanzenteile:

Blüten

Sammelzeit:

Mai bis Juli

Zu finden:

Auf ungedüngten Wiesen und an Feldrainen, ansonsten Gartenpflanze

Inhaltsstoffe:

ätherische Öle, Harze, Tannine, Farbstoffe

Sonstiges:

☕ Tee: 2 Teelöffel Blüten mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und ungesüßt oder mit etwas Honig trinken. 2 Tassen am Tag sind ausreichend.

Die Margarite hat weiße Strahlenblüten mit einem gelben Mittelblütenkopf. Die Pflanze wächst aufrecht von einem flachen Rhizom und wird 30 bis 90 cm hoch. Die Blätter sind lang gelappt, unregelmäßig, wechselständig und grob gezähnt. Die Blätter werden mit zunehmender Höhe des Stängels immer kleiner. Jeder Stängel trägt eine Blüte, die von Mai bis Oktober blüht.

🛑 Nicht bei einer Allergie gegen Korblütler anwenden!!!

In der Küche passen die Köpfchen als essbare Dekoration für vielerlei Gerichte. Die Blätter können roh als Salat oder gekocht als Wildgemüse zubereitet werden, die Wurzeln eignen sich ebenso als Kochgemüse.

Die Margerite ist auch eine der klassischen Orakelblumen für Liebesorakel, „Er liebt mich, er liebt mich nicht…“ Gebundene Kränze hängen Bauern zum Schutz gegen Unheil an Haus- und Stalltüren. Besondere Heilkraft haben Kränze die zum Johannistag gebunden werden. Wird jemand in der Familie krank, so gibt man zum Heiltee auch immer ein Blättchen aus den Johanniskranz dazu.

Die Blütenessenz nach Dr. Bach hat schon Wunder gewirkt. Die Blüten schaffen es jeden Menschen fröhlich zu machen und seine kindheitlichen Anteile zu wecken, Großzügigkeit, Herzlichkeit, Anteilnahme und Kreativität.

Margeriten sind auch beliebte Zierpflanzen, die aufgrund ihres charmanten Aussehens und ihrer vielseitigen Anwendbarkeit in Gärten und Wohnräumen geschätzt werden. Sie werden als Garten- oder Kübelpflanzen eingesetzt und erfreuen sich großer Beliebtheit in der Landschaftsgestaltung, da sie ein lebendiges und einladendes Ambiente schaffen. Zudem werden sie als Schnittblumen verkauft, da ihre leuchtenden Blüten einen fröhlichen Akzent in Sträußen und Arrangements setzen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bildeten die Margeriten das Thema der Margeritentage, an denen alle Straßen mit Margeriten festlich geschmückt und zu wohltätigen Zwecken Kunstblumen in Form der Margeriten verkauft wurden. Diese Veranstaltungen trugen nicht nur zur Erhöhung der Bekanntheit der Pflanze bei, sondern förderten auch das Gemeinschaftsgefühl und die Wertschätzung für die Natur, indem sie Menschen zusammenbrachten, die sich für blühende Gärten und die Schönheit der Umwelt engagieren wollten.

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