Kurkuma (Curcuma longa, Syn. C. aromatica, Syn. C. domestica)

auch Gelber IngwerSafranwurz(el)Gelbwurz(el)Gilbwurz(el) oder Curcuma

Wirkung:
gallewirksam, leberschonend, entzündungshemmend, antibakteriell, stoffwechselanregend, krebshemmend, verdauungsfördernd, keimtötend

Anwendungsbereiche:
Magen- und Nierenerkrankungen, Gallenerkrankungen, Gallensteine, senkt die Blutfettwerte, ist ein Leberschutzkraut, Krebs, Leukämie, Antidepressivum, Spülungen bei Vaginalinfektionen, als Gurgelwasser bei Halsschmerzen oder Mundgeschwüren, Ohrentropfen, Augenkompresse bei entzündete Augen, als Lotion bei gereizter oder geschädigter Haut, Arteriosklerose und die Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, lindert Mukoviszidose, Schuppenflechte, verbessert die Gehirnfunktion, senkt das Risiko von Hirnerkrankungen, Alzheimer, Depressionen, verringert die Entzündungen bei Arthritis, verringert Schmerzen, verringert Gelenkentzündungen, senkt den Cholesterinspiegel

Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel

Sammelzeit:
Dezember bis Januar

Zu finden:
in den Tropen, Asien, Indien, bei uns nur in Einkaufsläden

Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Curcuminoide (Farbstoffe), Polysacharide

Sonstiges:
☕ Tee: 1 Teelöffel geraspelte Wurzel mit 1/4 Liter kochendem Wasser aufgießen, abgedeckt etwa 5 Minuten ausziehen lassen, abseihen und vor einer Mahlzeit trinken. 3 Tassen täglich sind ausreichend.

Kurkuma ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die bis zu 1 Meter hoch wird und aromatische, zylindrische Rhizome mit Knollen ausbildet. Die kahlen, wechselständig angeordneten Laubblätter sind bis zu 90 Zentimeter lang und bilden einen Scheinstamm. Die Blütezeit in China ist im August, und der Blütenstand hat einen Höhe von 12 bis 20 Zentimetern mit vielen Blüten, die von eiförmigen Tragblättern umgeben sind. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph, besitzen verwachsene Kelchblätter und Kronblätter sowie ein fertiles mittleres Staubblatt. Der unterständige, drei Raum umfassende Fruchtknoten ist spärlich behaart und die Kapselfrucht öffnet sich in drei Fächer.

🛑 Während der Schwangerschaft und Stillzeit Kurkuma nicht exzessiv verwenden!!! Kurkuma kann die Gerinnung des Blutes verlangsamen. Menschen, die Blutverdünner einnehmen sollten besonders vorsichtig sein.

Kurkuma wird in Asien als Amulett getragen, denn sie soll ein wirksamer Schutz gegen böse Geister und das Anhexen von Krankheiten sein. Die gepulverte Wurzel spielt in jedem Liebeszauber eine große Rolle.

Die Gewürzpflanze ist im indischen Currypulver enthalten.

Zur Zubereitung kocht man die Wurzel und lässt sie an der Sonne trocknen. Dann reibt man die Außenhaut ab und zermahlt das Rhizom zu Pulver.

Wer Kurkuma in seiner Ernährung mit einbringen möchte, sollte darauf achten, dass die Tagesdosis etwa 3 g entspricht und zusammen mit schwarzen Pfeffer gemischt wird. Bei Kindern entsprechend weniger.

Da Kurkuma alles schnell gelb färbt, sollte man bei der Benutzung aufpassen und Handschuhe tragen. Gelbe Hautstellen einfach mit Öl einreiben und die Knolle lichtgeschützt und kühl aufbewahren.

In den tropischen Ländern wird Kurkuma als Antibiotikum gegen Bakterien verwendet.

Hildegard von Bingen: Der Zitwer ist mäßig warm und hat große Kraft. Ein Mensch, der an seine Gliedern zittert und nicht mehr damit aufhören kann, schneide ihn in Wein und füge etwas Galgant bei und die koche er mit Honig und trinke es warm und das Zittern weicht von ihm.

Bitte beachte: Der Besuch dieser Seiten, kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Solltest du ernsthafte oder unklare Beschwerden haben, solltest du unbedingt einen Arzt zu Rate ziehen.

Kommentar verfassen