Giftig?
Wirkung:
–
Anwendungsbereiche:
keine bekannt
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Sammelzeit:
April bis Oktober
Zu finden:
An Wegen, Schuttplätzen, Dämmen, in Brachen und selten auf Äckern.
Inhaltsstoffe:
Senfölglykoside, Glucoerucin
Sonstiges:
Der Schmalblättrige Doppelsame wächst als ausdauernde Pflanze und kann zwischen 20 bis 70 cm hoch werden, selten sogar 100 cm. Er besitzt eine Pfahlwurzel. Der aufrechte, verzweigte Stängel ist mal mehr oder weniger kahl und kann am Grunde verholzen. Der Stängel ist circa bis zur Mitte beblättert und trägt etwa 3 bis 6 gestielte, kahle Blätter. Die Blattspreiten haben eine Länge von 2 bis 15 cm und eine Breite von 1 bis 6 cm. Sie sind elliptisch bis verkehrt-eiförmig mit einem gewelltem Rand oder sie sind tief fiederteilig, mit zwei bis fünf länglichen bis linearen Abschnitten. Je weiter die Blätter nach oben kommen, desto schmalere Abschnitte sind es. In einem endständigen, anfangs schirmtraubigen, später traubigen Blütenstand stehen viele Blüten zusammen. Die vier Kronenblätter sind schwefelgelb und auf der Unterseite deutlich heller. Sie sind abgerundet am Ende. Sie besitzt sechs Staubblätter und im Fruchtknoten sind 20 bis 32 Samenanlagen enthalten. Blütezeit ist von Mai bis September. Der vom Stängel abstehende Fruchtstiel trägt eine Schote, wo die Samen in zweier Reihen angeordnet sind.
🛑 Der Schmalblättrige Doppelsame enthält die bitter schmeckende und in einer Konzentration über 5 % giftige Erucasäure. Bei Zuchtformen ist der Gehalt niedrig. (Wikipedia)
In der Küche wird der Schmalblättrige Doppelsame ebenso wie Rukola (Eruca sativa) verwendet. Die Blätter können als Salat genutzt werden und passen zu Tomate mit Mozzarella, genauso wie zu Eier mit Speck. Die Blätter haben einen würzig-scharfen Geschmack. Die Samen können zu Senf verarbeitet und als Gewürz genutzt werden.
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