Louisianamoos / Spanisches Moos (Tillandsia usneoides)

Wirkung:

entzündungshemmend

Anwendungsbereiche:

Senkt den Cholesterinspiegel, hilft die Wehen zu erleichtern, fördert die Produktion von Muttermilch, Östrogenergänzung, Diabetes (in Verwendung mit anderen Kräutern wie Flaschenkürbis, Kaktusfeige, Rote Maulbeere und Amerikanischer Ginseng), Arthritis, Rheumatismus, Gelenkentzündungen, Hämorrhoiden

Verwendete Pflanzenteile:

Flechte

Sammelzeit:

ganzjährig

Zu finden:

In feuchten Savannen, Sümpfen und Niederungen. Auf Bäumen, Kakteen, Felswänden, Überlandleitungen, Dächern und so weiter.

Inhaltsstoffe:

3-Hydroxy-3-Methylglutarsäure

Sonstiges:

Louisianamoos oder auch Spanisches Moos bildet Triebe aus die bis zu 7,60 m lang werden können. Es ist eine bärtige, silbrig-graue Fadenflechte, die überall im Südosten der Vereinigten Staaten von den Bäumen hängt. Zu verwechseln ist es nicht mit der Usnea-Flechte. Die Pflanzen sind mit kleinen Schuppen bedeckt, die Wasser aus der Luft aufnehmen. Sie hat keine Wurzeln und nimmt ihre Nährstoffe aus der Luft, dem Regen und der Sonne auf. Louisianamoos blüht zwar mit einer unscheinbaren Blüte, aber nur selten. Ihre Blüten haben drei grünliche Blütenblätter und drei Kelchblätter. Die Pflanze ist eigentlich kein Moos, sondern ein Epiphyt (Aufsitzerpflanze).

Louisianamoos wurde früher als Verpackungsmaterial für Sofas und Matratzen verwendet, was oft problematisch war, da sich Wanzen darin einnisten konnten.

Nach einer indianischen Legende ist das Louisiana-Moss das Haar einer Prinzessin, die an ihrem Hochzeitstag von Feinden getötet wurde. Ihr trauriger Bräutigam schnitt es ab und hängte es in einen Baum. Der Wind trug das Haar fort und verbreitete es im ganzen Land.

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