Giftig
Wirkung:
schleimlösend, harntreibend
Anwendungsbereiche:
keine relevanten
Verwendete Pflanzenteile:
–
Sammelzeit:
–
Zu finden:
In schattigen Wäldern, wo es noch einen Bodenbewuchs gibt.
Inhaltsstoffe:
herzwirksame Glykoside, Cumarin, Saponine
Sonstiges:
Die Zweiblättrige Schattenblume ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die unterirdische Rhizome bildet und meist „herdenweise“ wächst. Aus den Rhizomen wachsen aufrechte Stängel, die 10 bis 15, selten bis zu 20 Zentimeter hoch werden. An blühenden Stängeln sind ein bis drei, meist zwei Laubblätter, während nicht blühende Stängel meist nur ein Laubblatt haben. Die Laubblätter sind am Grund herzförmig und oben spitz. Die Blütezeit ist von Mai bis Juli, und an den Blütenständen stehen meist zwei bis drei Blüten zusammen. Die Blüten sind wohlriechend, haben einen Durchmesser von 4 bis 6 Millimetern und sind vierzählig mit weißen Perigonblättern und Staubblättern. Die Perigonblätter sind frei und unterscheiden sich von anderen Pflanzen. Die reifen, roten Beeren sind leicht giftig und enthalten ein bis zwei Samen.
🛑 Das Schattenblümchen ist in allen Teilen giftig. Die eigentlichen Giftstoffe sind möglicherweise herzwirksame Glykoside; deren Struktur ist aber noch unbekannt. Ein Gebrauch wird daher abgeraten, dafür gibt es bessere Pflanzen auf die man zurück greifen kann.

Die Früchte werden aufgrund ihres Aussehens und des häufigen Vorkommens der Pflanzenart mit Preiselbeeren verwechselt. Schattenblumen-Beeren sind jedoch vor der Reife gefleckt und die Fruchtstände sind nicht überhängend, außerdem haben Preiselbeeren eiförmige und bis an der Triebspitze wachsende Blätter. (Wikipedia)
Die trockenen Blätter duften leicht nach Cumarin.
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