Wirkung:
analgetisch, adstringierend, antiseptisch, blutstillend, schmerzlindern, entzündungshemmend, geschwürhemmend
Anwendungsbereiche:
Magenbeschwerden, bindet freie Radikale, Wunden, Durchfall, Magen-Darm-Entzündungen, Geschwüre, Atemwegsinfektionen, Dickdarmentzündung
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde, Harz
Sammelzeit:
jederzeit
Zu finden:
Auf Sokotra, einer östlich von Somalia gelegenen Inselgruppe, in Höhenlagen zwischen 300 und 1500 Metern, wo die Pflanzen bevorzugt auf kalksteinhaltigen Böden wachsen. Er ist als gefährdet eingestuft.
Inhaltsstoffe:
Proanthocyanidine, Terpene, Gerbstoffe (Tannine), Catechine, Dimethylcedrusin, Alkaloid Taspin
Sonstiges:
Der Drachenblutbaum ist ein immergrüner Baum, der bis zu 10 Meter hoch wird und einen kräftigen, unverzweigten oder verzweigten Stamm hat. Die Äste sind gabelig verzweigt, und die steifen, schwertförmigen Laubblätter sind 30 bis 60 Zentimeter lang und 2 bis 3 Zentimeter breit. Die Blüten wachsen in Gruppen von zwei bis drei und erscheinen im stark verzweigten Blütenstand. Der Blütenstiel ist 5 Millimeter lang. Die Becherform der Blütenhülle ist bis zu 5 Millimeter lang, und die Staubblätter sind etwas kürzer. Der Griffel endet in einer kopfigen Narbe. Die Blütezeit ist im Februar, und es dauert fünf Monate, bis die Früchte reif sind. Diese Früchte sind kugelförmige, fleischige Beeren, die von grün über schwarz bis orange-rot reifen und ein bis drei Samen enthalten, die von Vögeln gefressen und verbreitet werden.
Das rotbraune bis braunrote Drachenblut, ein Naturharz, wird zum Färben von Wolle verwendet. Es wird daraus Klebstoff hergestellt und wird zum verzieren von Keramik und Häuser genutzt.
Das sogenannte Drachenblut kann als Räuchermittel verwendet werden.
Heute wird das Drachenblut nicht nur vom Drachenblutbaum genutzt sondern auch von einer aus Asien stammenden Palmengattung Daemonorops, einer Pflanze aus den Tropen Croton, und von einem Baum aus hauptsächlich Asien und Afrika der Pterocarpus.
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