Giftig
Wirkung:
entzündungshemmend, beruhigend
Anwendungsbereiche:
Manche Autoren berichten von der Wirksamkeit bei Mandelschwellung, Händezittern, Erregungszuständen und Schüttellähmung. Ich sehe aufgrund der Giftigkeit von einer innerlichen Anwendung ab. Siehe auch Hinweis unten!
Verwendete Pflanzenteile:
Knolle
Sammelzeit:
Anfang März
Zu finden:
Waldlichtungen lichter Buchenwälder und Auwälder
Inhaltsstoffe:
Alkaloide, vor allem Corydalin, Bulbocapnin, Corypalmin, Tetrahydropalmatin
Sonstiges:
Der Hohle Lerchensporn ist eine ausdauernde Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 30, selten bis zu 35 Zentimetern erreicht. Namensgebend und charakteristisch ist die kugelige, walnussgroße Knolle, in der sich bei älteren Pflanzen Tochterknollen entwickeln. Die Knolle dient als Speicherorgan, weshalb der Hohle Lerchensporn zu den Geophyten gehört. Der Stängel ist aufrecht, unverzweigt und hat keine Schuppenblätter. Die Laubblätter stehen in Zweizahl, sind wechselständig und doppelt dreiteilig gefiedert. Die Blütezeit reicht von März bis April, und die Blüten sind purpurfarben bis weiß und stehen in dichten Trauben zusammen. Der Blütensporn enthält Nektar, um Insekten zur Bestäubung anzulocken. Die Kapselfrüchte sind schotenförmig, reifen im Mai und entlassen die glänzenden, schwarzen Samen, die mit einem auffälligen Elaiosom ausgestattet sind.
🛑 Lerchensporn wird in der Medizin nur selten benutzt. Er gehört nicht in Händen von Laien, da er Lähmungserscheinungen bewirken kann. Alle Pflanzenteile des Hohlen Lerchensporns sind giftig, besonders aber die Knolle.
Das Ausräuchern des Stalles zur Walpurgisnacht soll dunkle Mächte und Hexen vertreiben.
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