Forsythie (Forsythia X intermedia)

Giftig

Wirkung:

ausscheidend, antibakteriell

Anwendungsbereiche:

wird nicht verwendet

Verwendete Pflanzenteile:

Früchte

Sammelzeit:

Juni

Zu finden:

Gartenpflanze

Inhaltsstoffe:

Saponine, Glykoside, ätherische Öle

Sonstiges:

Die Forsythie ist ein Strauch und wächst aufrecht und wird drei bis vier Meter hoch. Die gelben Blüten erscheinen im Frühjahr, noch vor dem Blattaustrieb, von März bis Mai, je nach Sorte. Die Blütenknospen bilden sich nur an den Zweigen des Vorjahres. Nach der Blüte treiben die oval-länglichen Blätter. Im Herbst färben sich die Blätter gelblich-grün; manchmal gibt es auch eine weinrote Färbung. Der Klimawandel beeinflusst die Blütezeit der Forsythie, sodass sie aufgrund der globalen Erwärmung immer früher blüht. In den 1950er-Jahren begann die Blüte in Norddeutschland meist Anfang/Mitte April, heute bereits Ende März. Im Rheinland blühte sie 2020 schon Ende Februar. Die Wissenschaft, die Klimaveränderungen durch Pflanzen- und Tierbeobachtungen misst, nennt man Phänologie. Die Forsythie ist eine wichtige Zeigerpflanze in phänologischen Programmen, die oft durch Citizen Science erfasst werden.

In der chinesischen Medizin wird Forsythie als Lösung der Früchte (Samen) in Wasser, mit anderen Pflanzen (Chrysantheme, Zimtrinde, Minze, Bambus, Orangen, Silbergras oder Zitrone), die gegen Entzündungen und Fieber helfen und den Körper anregen sollen, Giftstoffe auszuschwemmen.

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