Wirkung:
entzündungshemmend, schmerzlindernd, beruhigend, leberschützend, antimikrobiell
Anwendungsbereiche:
Steife Glieder, bei Gelenkentzündungen, Nervenentzündung, Muskelentzündung, Rückenschmerzen, Arthrose, Rheuma, Arthritisschmerzen, stärkt das Gedächtnis, Schmerzen während der Geburt, Brustgeschwüre, Asthma, grippalen Infekten, Husten, Kehlkopfentzündungen, Kopfschmerzen, Nebenhöhlenentzündungen, Psoriasis, Hautentzündungen, bei vielen entzündlichen Erkrankungen der inneren Organe zum Beispiel Bauchspeicheldrüse, Magen, Darm, Morbus Crohn, Harnwegsinfektionen, Zeckenbiss
Verwendete Teile:
Harz
Sammelzeit:
März, April
Zu finden:
Weihrauchbäume wachsen in Indien, in Ostafrika und auf der arabischen Halbinsel.
Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl mit Camphen, Limonen, Cineol, Pinen und Phellandren, Gummi, Wasser, Boswelliasäure
Sonstiges:
Boswellia-Arten sind verholzende, laubabwerfende Pflanzen, die als Sträucher oder kleine bis mittelgroße Bäume von 1,5 bis 8 Metern Höhe wachsen. Sie bilden oft unterirdische Knollen und enthalten in der inneren Rinde Exkreträume mit aromatischen, wässrigen bis milchigen Exsudaten, die zu Harz aushärten. Das Holz ist weich bis mäßig hart, und die an Kurztrieben stehenden Laubblätter sind gegliedert. Die Blüten sind meist zwittrig oder diözisch und erscheinen gleichzeitig oder vor den neuen Laubblättern in traubigen oder rispigen Blütenständen. Die Blüten bestehen aus fünf Kelchblättern, die einen becherförmigen Kelch bilden, und fünf freien Kronblättern, die weiß, cremefarben oder rötlich sind. Der Fruchtknoten ist meist drei bis sechskammerig und bildet mehrsamige, birnenförmige oder kugelige Pseudokapseln, die sich bei Reife öffnen.
Das Harz aus dem arabischen Raum und aus Ostafrika nennt man Olibanum. Das international in der Heilkunde eingesetzte Harz nennt man Salai Guggal und stammt vom indischen Weihrauchbaum.
Das Harz kann geerntet werden wenn man dickere Äste und den Stamm anritzt. Das minderwertige Harz ist der erste Einschnitt. Erst aus der zweiten Ernte, die ca. nach 3 Wochen durchgeführt wird, stammt das hochwertigere Harz. Der Baum wird in den folgenden Monaten immer wieder eingeschnitten und beerntet. In den darauf folgenden Jahren muss man ihn in Ruhe wachsen lassen, sonst kann es passieren das er eingeht. Bis zu 10 kg Harz kann ein Weihrauchbaum Ernte einbringen.
Wir kennen Weihrauch eher von den heiligen drei Königen am 06.01., wo die Kinder verkleidet umherziehen und Spenden für die Kirche sammeln und gleichzeitig das Haus/Wohnung ausräuchern mit Weihrauch, um es zu segnen und vor bösen Geistern zu schützen. Diese Tradition hat eine tief verwurzelte Bedeutung in vielen Kulturen, da Weihrauch oft mit Spiritualität und Reinheit assoziiert wird, wodurch die Atmosphäre während dieser Feierlichkeiten noch magischer wird. In Indien, Afrika und Arabien ist nicht nur das Räuchern und die Aroma-Therapie mit Weihrauch bekannt, sondern dort gehört es zu dem Heilsystem und ist bereits fest verankert, wo es in verschiedenen Ritualen und Heilpraktiken Verwendung findet. Die heilenden Eigenschaften von Weihrauch sind seit Jahrtausenden geschätzt und es wird geglaubt, dass es nicht nur den Geist klärt, sondern auch das Immunsystem stärkt und Entzündungen lindert. Was viele auch nicht wissen, dass das Harz in Tablettenform, als ätherisches Öl, als Kapseln und in Tropfenform zu kaufen gibt, was die Anwendung vielseitig und effizient macht, sodass immer mehr Menschen von den vorteilhaften Eigenschaften des Weihrauchs profitieren können.
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