Wirkung:
blutreinigend, stopfend, ziehend, hormonsteigernd, gemütserhellend, stimmt fröhlich, antiseptisch
Anwendungsbereiche:
Blutungen aller Art, Nasenbluten, Wunden, aktiviert den Lymphfluss, Milzbrand, Hauterkrankungen, Augenentzündungen, Halsschmerzen, Zahnschmerzen, Nervenentzündungen in Wangen und Füßen, Schmerzen in den Nieren und im Magen, Schmerzen bei geschwollenen Gliedern, nässende und trockene Flechten, Ohrenschmerzen, hilft beim Abtransport von Schlacken und Giftstoffen, bei Kinderwunsch, Geschwüren, Entzündungen der Brust, Brustkrebs, Gicht, Rheuma, ekzemartige Hautausschläge, blutiger Durchfall, Durchfall, lästige Sommerdurchfälle, chronische Magen- und Dünndarmentzündungen, chronischer Durchfall, Gastritis, Nasenbluten, Blut im Urin, Zwischenblutungen, bei Kummer und großer Trauer, kann zur Überwindung von Schockzuständen beitragen, starken Blutungen, Sodbrennen, Zwölffingerdarmgeschwür, Frauenleiden, Prellungen, Fieber, Gicht, Nierenleiden, Lungenleiden, Herpes
Verwendete Pflanzenteile:
blühendes Kraut
Sammelzeit:
Mai bis September
Zu finden:
An feuchten und schattigen Orten.
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, ätherische Öle, Bitterstoff Geraniin
Sonstiges:
☕ Tee: 1 Teelöffel getrocknetes oder frisches Kraut wird mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen. Dann 5 Minuten ziehen lassen und abseihen. 2-mal täglich vor den Mahlzeiten trinken.
Der Stinkende Storchschnabel ist eine meist zweijährige, krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 10 bis 55 Zentimetern erreicht. Die Pflanze hat flaumige, behaarte Teile und verströmt einen unangenehmen Duft aufgrund von ätherischen Ölen. Die grundständigen und gegenständigen Laubblätter sind gegliedert, mit einem Blattstiel von 1,8 bis 4,4 Zentimetern. Die Blätter sind handförmig und bis zu 10 Zentimeter breit. Die Blütezeit reicht von April bis Herbst und die Blüten stehen in Paare, mit rötlich-rosafarbenen Kronblättern, die länger sind als die Kelchblätter. Die Samen sind elliptisch-länglich und haben eine Länge von 2,1 bis 2,2 Millimetern.
Beim Ruprechtskraut handelt es sich um eine sommerannuelle oder winterannuelle Halbrosettenpflanze bzw. um einen hygromorphen Therophyten.
🛑 Aufgrund des hohen Gerbstoffgehaltes sollte eine Überdosierung vermieden werden, es bekommt dem Magen nicht.
Es gibt verschiedene Arten vom Storchschnabel, es sind nicht alle zu verwenden. Der Wiesenstorchschnabel (Geranium pratense) hat himmelblaue Blüten, der Waldstorchschnabel ( Geranium sylvaticum) hat eher violette Blüten. Die Blüten des echten heilkundlichen Storchschnabels sind kleiner und sind rötlich mit weißen Streifen. Die Blätter erinnern an die Duftgeranien.
Wenn man die Blätter zwischen den Fingern reibt, entsteht der stinkende Geruch.
Aufgrund des eigenartigen Geruchs der zerriebenen Blätter wird es auch als mückenabwehrende Pflanze angesehen.
Mittelalterliche Ärzte lobten das Kraut überschwänglich und nannten es auch Gottesgnadenkraut.
Früher wurde der Storchschnabel eher in der Tierheilkunde verwendet und auch heute noch wird es bei Schweinen äußerlich für Wunden und Hautausschlägen und bei Rindern innerlich als Stärkungsmittel genutzt.
Auf dem Butterbrot, eine Messerspitze pulverisierte Wurzel, wirkt bei Kummer und großer Trauer gemütserhellend und stimmt fröhlich.
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