Schnittlauch (Allium schoenoprasum)

Wirkung:

anregend, stoffwechselfördernd, blutbildend, antibiotisch, antiseptisch, leicht harntreibend, antibakteriell, antimykotisch, verdauungsfördernd

Anwendungsbereiche:

Appetitanregend, Vitamin- und Mineralstoffspender, Insektenstiche, Rheumaschmerzen, Impotenz, Rückenschmerzen, zur Stärkung der Lendenwirbelsäule, senkt den Cholesterinspiegel, stärkt das Immunsystem

Verwendete Pflanzenteile:

Röhren und Blüten

Sammelzeit:

während des ganzen Jahres

Zu finden:

eher eine Gartenpflanze

Inhaltsstoffe:

ätherische Öle, Mineralstoffe, Vitamine

Sonstiges:

Schnittlauch wird zwischen 30 bis 50 cm hoch und ist eine zwiebelbildende Pflanze. Diese sind schlank, etwa 2,5 cm lang und haben einen Durchmesser von fast 1,25 cm. Die Stängel sind röhrenförmig und innen hohl und sie werden bis zu 1 cm breit. Die Stängel haben bis zum Erscheinen der Blüte eine weichere Struktur. Schnittlauch hat grasartige Blätter, die kürzer sind als die Stängel. Die Blätter sind ebenfalls röhrenförmig oder rund im Querschnitt und sind auch innen hohl. Seine Blüten sind meist blassviolett und wachsen in einem dichten Blütenstand von 10 bis 30 Blüten, der 1,25 bis 2,5 cm breit ist. Bevor sich die Blüte öffnet, ist sie typischerweise von einem papierartigen Deckblatt umgeben. Die Früchte sind kleine, dreiteilige Kapseln.

Es gibt zahlreiche Sorten, die in Bezug auf Wuchshöhe und Blattdicke sehr unterschiedlich sind. Neben den typischen lilablühenden Formen treten auch weiß blühende auf.

Wenn der Schnittlauch besonders schön wächst, ist dies ein Zeichen für eine böse Hausfrau.

In der Küche kann man ihn fast überall verwenden, er passt als Gewürz in Salaten, Suppen, Eigerichten und Kartoffelgerichten zu Fleisch oder auch zu Mayonnaise. Das Schnittlauchbrot – ein Butterbrot mit Schnittlauchröllchen – ist in Bayern und Österreich eine beliebte Brotzeit. Schnittlauch ist auch eine Zutat der Grünen Soße, einem typischen Gericht der deutschen Küche, das besonders in Hessen beliebt ist. Er wird frisch oder tiefgefroren genutzt und wird wegen des geringen Aromas seltener getrocknet oder gefriergetrocknet verwendet.

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