Hain-Veilchen (Viola riviniana)

Das Hain-Veilchen (Viola riviniana) hat schleimlösende, entzündungshemmende und beruhigende Eigenschaften und wird bei Atemwegserkrankungen, Hautproblemen und Stress eingesetzt. Es wächst in Europa, besonders in Laubwäldern. Die Blütezeit ist von April bis Juni. Die Pflanze wurde 2002 zur Blume des Jahres gewählt, um ihren ökologischen Wert zu würdigen.

Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)

Das Wald-Veilchen ist eine ausdauernde Pflanze, die in lichten Wäldern wächst und zwischen März und Mai gesammelt wird. Es hat schleimlösende Eigenschaften und wird bei Lungenerkrankungen eingesetzt. Auch die jungen Blätter und Blüten sind essbar. Die Pflanze wird oft mit dem Duft-Veilchen in der Volksmedizin gleichgesetzt.

Veilchen, Wohlriechendes / Duftveilchen (Viola odorata)

Das wohlriechende Veilchen hat blutdrucksenkende, entzündungshemmende und antiseptische Wirkungen. Es wird bei zahlreichen Beschwerden wie Krampfadern, Husten und Hautkrankheiten eingesetzt. Die Blüten und Blätter sind essbar, während Wurzel und Samen ungenießbar sind. In der Parfümindustrie wird es hauptsächlich für den Duft genutzt. Vorsicht ist geboten, da Allergien möglich sind.

Acker-Stiefmütterchen (Viola arvensis)

Das Acker-Stiefmütterchen ist eine einjährige Pflanze mit harntreibenden, hautverbessernden und blutreinigenden Eigenschaften. Es wird bei verschiedenen Hauterkrankungen, Entzündungen und Fieber eingesetzt. Die Pflanze hat eine Pfahlwurzel und sollte in der eigenen Umgebung gesät werden. Teezubereitung erfolgt durch Aufguss der geschnittenen Pflanze.